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117 Tonnen CO2-Einsparung in Osterrönfeld

29.10.2019

HanseWerk Natur zieht sechs Monate nach der Sanierung des Blockheizkraftwerkes im Achterkamp eine positive Bilanz.

Nach der Komplettsanierung des Heizwerkes von HanseWerk Natur im Achterkamp in Osterrönfeld im Winter 2018/19 zieht das Unternehmen eine erste positive Bilanz. „Nach den ersten sechs Monaten haben wir etwa 117 Tonnen CO2 eingespart“, fasst Mark Claussen, Leiter des Betriebscenters Rendsburg zusammen. HanseWerk Natur hatte für die Sanierung 293.000 Euro investiert.

Das Heizwerk ist auf dem Gelände der Aukamp-Schule untergebracht. Hier wurde der Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 1997 durch einen modernen Brennwertkessel ersetzt. Im selben Zuge wurde die Heizzentrale um ein Blockheizkraftwerk (BHKW) erweitert. Das BHKW erzeugt Strom und Wärme umweltfreundlich in einem Arbeitsgang. Mit einer elektrischen Leistung von 50 Kilowatt (kW) können hier pro Jahr 300.000 Kilowattstunden Strom produziert werden. Das reicht aus für die ganzjährige Versorgung von mehr als 85 Haushalten oder für 375.000 Waschgänge bei 60 Grad.

Da die Sanierungsarbeiten im Winter stattfanden, hat HanseWerk Natur eine mobile Heizzentrale eingesetzt. „Es gab während der Arbeiten keine Auswirkungen auf den Schulbetrieb“, so Mark Claussen. Nach dem ersten halben Jahr im Regelbetrieb wurde in dem Heizwerk dieselbe Wärmemenge produziert – hierfür jedoch deutlich weniger Brennstoff eingesetzt. Insgesamt 90 Megawattstunden Erdgas (MWh) sowie sechs MWh Strom konnten eingespart werden. Zugleich wurden in dem neuen BHKW 90 MWh Strom produziert und in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Allein in der Gemeinde Osterrönfeld betreibt HanseWerk Natur vier weitere BHKW mit einer elektrischen Gesamtleistung von 200 sowie einer thermischen Leistung von 400 kW. Im Vergleich zu einer konventionellen Wärmeerzeugung mit einem Kessel wurden hier 500 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.