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60 Jahre Versorgungsbetriebe Helgoland – 10 Jahre Seekabel Helgoland

VBH und HanseWerk-Gruppe feiern doppeltes Jubiläum

Zukunftsinvestitionen: 10 Millionen Euro

Seit 60 Jahren sorgen die Versorgungsbetriebe Helgoland auf der Insel für warme und helle Häuser sowie sauberes Wasser. Gleichzeitig kann die Insel auf ein zweites Jubiläum zurückblicken: Vor genau 10 Jahren wurde Helgoland als letzte Gemeinde in Deutschland an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Beide Jubiläen wurden am 23. August im Rahmen einer Feierstunde auf der Insel begangen. Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender der Versorgungsbetriebe Helgoland und Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG, sagte anlässlich der Feierstunde: „Seit 60 Jahren profitieren 1.500 Einwohner und mehrere Hundertausend Gäste jedes Jahr von überdurchschnittlich hoher Versorgungsqualität bei Strom, Fernwärme und Trinkwasser. Und das unter schwierigsten Bedingungen 55 Kilometer vom Festland entfernt auf Deutschlands einziger Hochseeinsel.“

1958 wurden die VBH gemeinsam von der Schleswag, einem Vorgängerunternehmen der HanseWerk-Gruppe, und der Gemeinde Helgoland gegründet. Die HanseWerk AG ist bis heute mit 49 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

Die VBH und ihre 25 Mitarbeiter sind heute verantwortlich für die Trinkwasseraufbereitung und -verteilung sowie für die Erzeugung und Verteilung von Fernwärme für die Raumheizung und Warmwasserbereitung. So betreiben die VBH Deutschlands einzige Meerwasserentsalzungsanlage. Außerdem haben die VBH seit 2009 die Betriebsführung der SH Netz gehörenden Stromverteilungsanlagen inklusive der Notstromaggregate übernommen. Im Winter versorgen die VBH zuverlässig circa 2.000 Insulaner und Urlaubsgäste, im Sommer sind es rund 8.000.

2009 wurde Helgoland als letzte deutsche Gemeinde an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Um diese Herausforderung zu stemmen, verlegte SH Netz, eine Tochtergesellschaft der HanseWerk-Gruppe, mit Hilfe eines speziellen Verlegeschiffs ein rund 55 Kilometer langes Mittelspannungs-Seekabel zwischen der Hochseeinsel und dem Festland.

In die Verlegung des Seekabels hat SH Netz rund 20 Millionen Euro gesteckt. In den vergangenen 10 Jahren wurden darüber hinaus weitere 20 Millionen Euro von SH Netz und den VBH für die Modernisierung, Ausbau und Erhalt der gemeinsamen Infrastruktur aufgewendet. Auch zukünftig soll die gemeinsame Infrastruktur weiter ausgebaut werden: Die beiden Unternehmen planen für die nächsten 5 Jahre 10 Millionen Euro ein.