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„HansE“ kommt nach Großhansdorf

12.01.2018

Bauamtsleiter Stefan Kroll nimmt Ladesäule für Elektroautos in Großhansdorf in Betrieb.

Stefan Kroll, Leiter des Bau- und Umweltamtes der Gemeinde Großhansdorf, hat heute gemeinsam mit Heinke Mulsow, Mitarbeiterin des  Bau- und Umweltamtes, Ulrike Thiessen, Projektleiterin für die Metropolregion Hamburg, sowie Anna-Katharina Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk, im Rahmen des HansE-Projektes eine Ladestation für Elektrofahrzeuge in Großhansdorf eingeweiht. Der Ladestrom steht bis September 2018 kostenfrei zur Verfügung.

Elektromobilität ist längst nicht mehr ausschließlich auf größere Städte und Ballungszentren konzentriert. Immer mehr elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind auch in den Mittel- und Oberzentren sowie den ländlichen Räumen der Metropolregion Hamburg unterwegs. Mit dem Projekt „HansE“ soll deshalb nun auch dort eine am künftigen elektromobilen Verkehrsaufkommen orientierte Ladeinfrastruktur aufgebaut und betrieben werden. Das Vorhaben unterstützt den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Metropolregion und soll somit zum Umstieg auf E-Fahrzeuge beitragen.

Im Bundesmodellprojekt „HansE“ werden derzeit 50 gut erreichbare und öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektroautos in den Kreisen/Landkreisen, Städten und Gemeinden der Metropolregion Hamburg errichtet. Der Ladeinfrastrukturaufbau erstreckt sich über das Gesamtgebiet der Metropolregion und beruht auf Kriterien und Untersuchungen des Instituts für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen.

Dazu Ulrike Thießen, Projektleiterin für die Metropolregion Hamburg: „Der mit HansE realisierte Aufbau von Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt zur Elektrifizierung von regionalen Zentren und Achsen in der Metropolregion Hamburg. HansE hilft, den bedarfsgerechten Ausbau von Ladeinfrastruktur voranzutreiben und damit eines der Haupthemmnisse bei der Durchsetzung von Elektromobilität zu beseitigen.“

„Die Metropolregion Hamburg bietet ein riesiges Potenzial für einen strukturierten, zielgerichteten Ausbau von Elektroladestationen und damit ideale Rahmenbedingungen, um den Einsatz von E-Autos noch attraktiver zu machen“, erläutert Bauamtsleiter Stefan Kroll. „Es würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch die ortsansässigen Unternehmen mit ihren gewerblich genutzten E-Fahrzeugen dieses Angebot nutzen. Das Ladeangebot für Elektroautos leistet einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Attraktivität von Großhansdorf.“

„Wir als Energiedienstleister sehen Elektromobilität als einen wichtigen Baustein für die Energiewende“, sagt Anna-Katharina Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk. „Elektromobilität bietet zum einen die Möglichkeit, die Vor-Ort-Verwertung von regenerativem Strom zu erhöhen, zum anderen könnte eine große E-Fahrzeug-Flotte als Zwischenspeicher genutzt werden, um so die schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.“