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„Hochspannender“ Ausflug für Schülerinnen und Schüler aus Meldorf

Neunte Klassen der Meldorfer Gelehrtenschule sind zu Gast im Umspannwerk Meldorf von Schleswig-Holstein Netz.

Strom kommt aus der Steckdose, doch wie kommt er eigentlich dahin? Drei neunte Klassen der Meldorfer Gelehrtenschule wissen es seit heute ganz genau. Auf Einladung von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) besuchten sie das Umspannwerk Meldorf und erlebten dort Technik hautnah.

Heiko Boyens, Projektleiter des zuständigen Netzcenters bei SH Netz, erläuterte den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern, wie das Umspannwerk funktioniert. So lernten die Schulklassen, dass das Umspannwerk Meldorf der Verbindung unterschiedlicher Spannungsklassen - der Hochspannung und der Mittelspannung - dient. Sie konnten Transformatoren und Schaltanlagen ebenso in Aktion besichtigen wie die Mess- und Regeltechnik. Außerdem wird im Umspannwerk Meldorf der in der Region erzeugte Windstrom von Mittelspannung auf Hochspannung transformiert und über das Hochspannungsnetz in Richtung Süden transportiert.

„Wir freuen uns über das Interesse so vieler junger Menschen und erklären gerne die technischen Zusammenhänge eines Umspannwerks und die zentrale Aufgabe von Schleswig-Holstein Netz in der Energiewende. Wir möchten so die Begeisterung für technische Berufe wecken und unserer gesellschaftlichen Verantwortung in Dithmarschen Rechnung tragen“, sagt André Linnenschmidt, Leiter des Netzcenters Meldorf von SH Netz.

SH Netz und die Gelehrtenschule Meldorf verbindet eine Schulkooperation, in deren Rahmen auch der Besuch im Umspannwerk Meldorf stattfand. Ziel der Kooperation ist es, den Jugendlichen Einblicke in technische Berufe zu geben. So konnten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen potenzielle Ausbildungsberufe bei SH Netz kennenlernen und der Netzbetreiber Kontakt zu den Auszubildenden der Zukunft herstellen. Die HanseWerk-Gruppe, zu der auch SH Netz gehört, sucht jedes Jahr rund 45 Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen.