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Alarm im Heizhaus

23.08.2018

Freiwillige Feuerwehr Eißendorf und HanseWerk Natur proben den Ernstfall.

Alarm im Heizhaus Hans-Dewitz-Ring 21: In dem Gebäude befindet sich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) der HanseWerk Natur GmbH. Der Alarm wurde automatisch ausgelöst, es brennt im Gebäude und es wird eine Person vermisst, die gerade an der Anlage arbeitete. Für die Freiwillige Feuerwehr Eißendorf, heißt das, es ist höchste Eile, aber auch Vorsicht geboten.

Wirklich Gefahr für Leib und Leben bestand am 22. August um 19 Uhr allerdings nicht – denn der Einsatz war eine Übung, vorbereitet von Thomas Stolzenburg, Leiter des Betriebscenters in Seevetal, dass auch für das Heizwerk hier im Hans-Dewitz-Ring zuständig ist. Die Übung soll der Feuerwehr helfen, sich auf einen etwaigen Ernstfall vorzubereiten. „Gerade im Bereich technischer Anlagen sind besondere Anforderungen zu beachten“, erklärt Thomas Stolzenburg. „Deshalb organisieren wir regelmäßig Übungen mit den örtlichen Feuerwehren.“ Die Übungen werden auch genutzt, um die örtlichen Einsatzkräfte in die Anlage einzuweisen, damit diese im Ernstfall wissen, was zu tun ist.

Das BHKW im Hans-Dewitz-Ring erzeugt umweltschonend Strom und Wärme. Mit einer elektrischen Leistung von rund 300 Kilowatt erzeugt das BHKW jährlich mehr als zwei Millionen Kilowattstunden Strom. Das reicht aus, um den Bedarf von rund 600 Haushalten zu decken oder für mehr als drei Millionen 60-Grad-Waschgänge. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird in das bestehende Wärmenetz eingespeist und zur Versorgung der angeschlossenen Mehrfamilienhäuser und Gewerbe, mit rund 70 Anschlüssen, genutzt.

Insgesamt unterhält HanseWerk Natur sechs Betriebsstandorte in Norddeutschland, von denen aus über 1.000 Anlagen betreut werden. Die Anlagen im Süden und Westen Hamburgs sowie Teilen Niedersachsens und Schleswig-Holsteins werden vom Betriebscenter Seevetal betreut. Mindestens einmal im Jahr findet eine Feuerwehrübung statt. So können sich die Feuerwehren vor Ort auf den Ernstfall vorbereiten.