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Besonders leistungsfähige E-Ladesäule steht jetzt in Bad Segeberg

HanseWerk-Gruppe investiert rund 36.000 Euro zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur im Kreis Segeberg – neue Schnellladesäule steht verkehrsgünstig in Nähe der Autobahn A21 und der Bundestraßen B206 und B432.

Die Stadt Bad Segeberg und die Umlandgemeinden gehen einen weiteren wichtigen Schritt bei der Energiewende: In Nähe der Autobahn A21 sowie der Bundesstraßen B206 und B432 wurde jetzt eine besonders leistungsfähige Schnellladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Säule steht am Netzcenter von Schleswig-Holstein Netz Am Wasserwerk 5. Sie wurde durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und wird durch HanseWerk betrieben. Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld nahm die Ladesäule jetzt gemeinsam mit den Klimaschutzreferenten Sabrina Guder und Heiko Birnbaum offiziell in Betrieb. 

Dieter Schönfeld sagte anlässlich der Einweihung: „Die neue Ladesäule verbessert weiter die Lade-Infrastruktur im Kreis Segeberg. Der Standort in Nähe der Autobahn und mehrerer Bundesstraßen ist für eine Schnellladesäule ideal. Je weiter die Infrastruktur ausgebaut wird, desto größer wird die Motivation, auf ein Elektro-Auto umzusteigen. Unser Ziel und Wunsch ist es, dass in Zukunft überall, insbesondere an den Autobahnen, solche Säulen zu finden sind, sodass man ohne Probleme mit einem Elektro-Auto von Schleswig-Holstein bis nach München kommt.“

 

Die neue Ladesäule in Bad Segeberg kostet inklusive des Netzanschlusses rund 36.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ In diesem Fall hat HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragt – mit Erfolg. Die Ladesäule wird mit rund 15.000 Euro, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, durch den Bund gefördert. Die restlichen 21.000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. Die neue E-Ladesäule ist eine von insgesamt 13 Säulen, welche die HanseWerk-Gruppe an ihren Netzcentern auf eigene Kosten errichtet.

 

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, sagt Daniel Schaefer, Kommunalmanager für den Kreis Segeberg bei der zu HanseWerk-Gruppe gehörenden Schleswig-Holstein Netz. „Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.