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E-Ladesäule in Fockbek in Betrieb genommen

08.01.2018

In direkter Nähe zu B77, B202 und B203 stellt HanseWerk eine E-Ladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektroautos auf.

Die Gemeinde Fockbek geht einen weiteren wichtigen Schritt bei der Energiewende: In direkter Nähe zu den Bundesstraßen B77, B202 und B203 wurde jetzt eine Ladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Säule an der Rendsburger Straße/Ecke Friedhofsweg in Fockbek wird durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und betrieben. Zur offiziellen Einweihung der Ladesäule kam neben Vertretern der beteiligten Unternehmen auch Holger Diehr, Bürgermeister der Gemeinde Fockbek.  

Holger Diehr sagte bei der Einweihung: „Ich freue mich sehr über diesen Schritt. Der Standort in Nähe dreier großer Fernverkehrsstraßen ist für eine Ladesäule ideal. Elektromobilität ist die Zukunft. Unser Ziel und Wunsch ist es, dass in Zukunft überall an den Autobahnen und Bundesstraßen solche Säulen zu finden sind, sodass man ohne Probleme mit einem Elektro-Auto von Schleswig-Holstein bis nach München kommt.“

Die neue Ladesäule in Fockbek ist die erste von insgesamt 13 öffentlichen Ladesäulen, die HanseWerk in nächster Zeit in Schleswig-Holstein errichten wird. Die Ladesäulen werden größtenteils an den Standorten der zur HanseWerk-Gruppe gehörenden Schleswig-Holstein Netz AG aufgestellt. In Fockbek wurde ein zentrumsnaher Parkplatz als Standort der Ladesäule durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Drei Ladesäulen werden zudem im Rahmen des Projekts HansE in Kaltenkirchen, Pönitz und Uetersen aufgestellt.

Die neue Ladesäule in Fockbek kostet inklusive des Netzanschlusses rund 13.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ In diesem Fall hat HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragt – mit Erfolg. Rund 5.000 Euro Förderung, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, stellt der Bund für die Errichtung der Ladesäule bereit. 8.000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen.

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, sagt Anna Günther. „Die neue Ladesäule in Fockbek ist eine von nur drei öffentlichen Lademöglichkeiten für E-Autos in der Gemeinde. Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Daher bietet HanseWerk zukünftig die Bedienung der Ladesäulen nicht nur, wie bisher, in deutscher und englischer Sprache an, sondern auch auf Dänisch und Norwegisch. Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.