Wir sind für Sie da

Sie erreichen uns telefonisch in den Servicezeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr. Nutzen Sie gerne jederzeit die anderen Kontaktmöglichkeiten.

Energielösungen der Zukunft im Kreis Herzogtum Lauenburg

11.02.2016

Kommunalpolitiker informieren sich über Bauprojekte, innovative Speichertechnologien und E-Mobilität – Landrat Dr. Christoph Mager vor Ort.

Landrat Dr. Christoph Mager, Bürgermeister und Bürgervorsteher aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg sowie der Kreiswehrführer Michael Raddatz sind heute in der Landesfeuerwehrschule in Elmenhorst zusammengekommen, um sich über Energielösungen der Zukunft zu informieren. Auf Einladung von Schleswig-Holstein Netz wurden unter anderem innovative Speichertechnologien vorgestellt, die im Rahmen der Energiewende notwendig sind. Außerdem hatten alle Gäste die Möglichkeit, Elektroautos auszuprobieren.

Der Energie-Dialog stand ganz im Zeichen der Energiewende. So gaben der technische Vorstand von Schleswig-Holstein Netz, Matthias Boxberger, sowie zahlreiche Experten Einblicke in Energielösungen der Zukunft. Wie Stromnetze intelligent gesteuert werden können, um auf die schwankende Einspeisung der Erneuerbaren Energien reagieren zu können, war dabei ebenso im Fokus wie die Speicherung grünen Stroms. So wurde die „Power to Gas“-Technologie bereits in Schleswig-Holstein im Rahmen eines Feldtestes erprobt, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie regenerativ erzeugter Strom im Erdgasnetz gespeichert werden kann, um Kapazitätsengpässe im Stromnetz zu umgehen. „Wir freuen uns über das große Interesse seitens der kommunalen Vertreter an den innovativen Energielösungen“, sagt Kommunalbetreuer Jörg Peters.

Praxistaugliche Energiekonzepte waren das Thema von HanseWerk Natur – ebenso wie Schleswig-Holstein Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe –, die auf dem Energie-Dialog vorgestellt wurden. Insbesondere wurde über die Möglichkeit zu einem Hybridmodell für Blockheizkraftwerke referiert. Mit diesem Konzept, das HanseWerk Natur bereits an verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein betreibt, ist es kommunalen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Rathäusern oder Sporthallen möglich, selbst umweltfreundlichen Strom zu erzeugen und zu nutzen. Die anfallende Wärme kann ebenfalls vor Ort genutzt oder in das Wärmenetz von HanseWerk Natur eingespeist werden.

Weiterhin erhielten die kommunalen Gäste Einblicke in die Technik – so konnten sie beispielsweise etwas über die wichtigen Funktionen von Trafostationen und Kabelverteilerschränken erfahren. Praktische Tipps gab es zudem im Bereich der Energieeinsparungen.