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Erdgasleitung bei Neustadt-Glewe wird erneuert

27.04.2017

HanseWerk AG investiert über 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit.

Die HanseWerk AG investiert über 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Dabei wird ein rund 2.500 Meter langer Abschnitt der 250 Kilometer langen Gastransportleitung HDL 102 erneuert und das ganz ohne Versorgungsunterbrechung für die angeschlossenen Gemeinden. Die Hochdruckleitung ist 250 Kilometer lang und transportiert Erdgas mit einem Druck von rund 20 bar nach Süd-West Mecklenburg und in Teile Brandenburgs. Die Bauarbeiten zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust haben bereits im Oktober 2016 begonnen und sollen im Mai abgeschlossen werden.

„Das Projekt hält einige Herausforderungen bereit“, so Projektmanager Axel Dietrich von HanseWerk. „Neben Waldflächen werden auch Gewässer gequert – in diesem Fall der Zufluss der Laascher Bäck.“ Ein Abschnitt von rund 1.500 Metern wurde in geschlossener Bauweise mittels des sogenannten Horizontalspülbohrverfahrens verlegt, ohne dass dabei das Erdreich aufgegraben werden musste. So werden die Eingriffe in diesen Gebieten auf ein Minimum reduziert.

Die Gasversorgung war während der gesamten Bauzeit nicht eingeschränkt. Denn die alte Leitung bleibt so lange in Betrieb, bis die neue Leitung verlegt ist. Selbst bei der Einbindung des neuen Abschnitts wird es dank des HanseWerk Spezialistenteams der Anbohr- und Absperrwerkstatt keine Versorgungsunterbrechung geben. Denn der neue Leitungsabschnitt wird mittels zwei sogenannter Bypässe eingebunden. Erst wenn der neue Leitungsabschnitt montiert und betriebsbereit ist, wird die alte Leitung außer Betrieb genommen.