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Erdgasleitung zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust wird erneuert

11.07.2018

HanseGas investiert über 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit.

HanseGas investiert rund 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Dabei wird ein rund 2.500 Meter langer Abschnitt der 250 Kilometer langen Gastransportleitung HDL 102 erneuert und das ganz ohne Versorgungsunterbrechung für die angeschlossenen Gemeinden. Die Hochdruckleitung ist 250 Kilometer lang und transportiert Erdgas mit einem Druck von rund 20 bar nach Süd-West Mecklenburg und in Teile Brandenburgs. Die Bauarbeiten zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust haben Ende Mai begonnen und sollen im Herbst abgeschlossen werden.

„Das Projekt hält einige Herausforderungen bereit“, sagt Thorsten Gnadke, Projektmanager bei HanseGas. „Wir queren vor allem Waldflächen, darunter auch Flächen mit Verdacht auf Kampfmittelbelastung und Flächen, die eventuell Bodendenkmäler beherbergen.“ Deshalb arbeitet HanseGas u.a. auch eng mit den Landesämtern für Katastrophenschutz und Denkmalpflege zusammen. Ein Leitungsabschnitt von rund 1.500 Metern wird in geschlossener Bauweise mittels des sogenannten Horizontalspülbohrverfahrens verlegt, ohne dass dabei das Erdreich aufgegraben werden muss. Und auch die Baustoffe werden umweltgerecht aufbereitet und können so mehrfach verwendet werden. Ergebnis: Sparsamster Einsatz und restlose Verwertung bei der Abfallentsorgung. Durch dieses Verfahren werden die Eingriffe in die Natur auf ein Minimum reduziert.

Die Gasversorgung wird während der gesamten Bauzeit nicht eingeschränkt. Denn die alte Leitung bleibt so lange in Betrieb, bis die neue Leitung verlegt ist. Selbst bei der Einbindung des neuen Abschnitts wird es keine Versorgungsunterbrechung geben, denn der neue Leitungsabschnitt wird mittels Stopple-Technik während des laufenden Betriebs, also „unter Druck“, eingebunden. Erst wenn der neue Leitungsabschnitt montiert und betriebsbereit ist, wird die alte Leitung außer Betrieb genommen.