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Erdkabel ersetzt rund 4.500 Meter Freileitung in Ramstedt und Wisch

14.06.2018

Schleswig-Holstein Netz investiert rund 430.000 Euro für erhöhte Versorgungssicherheit im Kreis Nordfriesland.

In den Gemeinden Ramstedt und Wisch im Kreis Nordfriesland ersetzt der Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) derzeit rund 4.500 Meter Mittel- und Niederspannungsfreileitungen durch Erdkabel. Auf der Strecke gehören Strommasten damit zukünftig der Vergangenheit an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juli 2018. Insgesamt investiert SH Netz für die Modernisierungsmaßnahme rund 430.000 Euro.

„Erdkabel sind deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen“, erläutert Jörg Rohwer, Leiter des zuständigen Netzcenters in Friedrichstadt, den Hintergrund des Bauprojektes. Im Zuge der Baumaßnahmen werden anstatt der Freileitungen insgesamt 3.300 Meter Mittelspannungserdkabel sowie 1.300 Meter Niederspannungserdkabel verlegt. In einem ersten Bauabschnitt im Jahr 2015 waren bereits zwei Ortsnetzstationen in Vorbereitung der Baumaßnahme erneuert worden. Jetzt werden gemeinsam mit der Verlegung des Erdkabels fünf weitere der alten Trafostationen in Ramstedt und Wisch durch moderne Kompaktortsnetzstationen ausgetauscht. Zusätzlich verlegt SH Netz im Zuge der Arbeiten auf der gesamten Strecke im Auftrag des Amtes Nordsee-Treene Leerrohre für die spätere Erschließung der Gemeinde Wisch mit Breitbandkabel. „Im Zuge der Arbeiten kann es in den kommenden Wochen hin und wieder zu leichten Einschränkungen für die Anwohner entlang der Trasse durch Baumaschinen und Tiefbauarbeiten kommen“, sagt Projektleiter Thorsten Hansen von SH Netz.  

Eine Weile bleiben die alten Freileitungsmasten den Bewohnern von Ramstedt und Wisch noch erhalten. „Erst nachdem wir die gesamte Leitung verkabelt haben, nehmen wir die Freileitung außer Betrieb und bauen abschließend die Masten ab“, so Thorsten Hansen. Der Abbau ist für Herbst 2018 geplant.

Im Mittelspannungsnetz von Schleswig-Holstein Netz sind bereits 97 Prozent aller Freileitungen verkabelt, im Niederspannungsnetz sind es inzwischen sogar beinahe 100 Prozent. Dies ermöglicht eine hohe Versorgungssicherheit im gesamten Netzgebiet.