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Erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Elmshorn geht in Betrieb

11.10.2017

In direkter Nähe zur A23 stellt das Unternehmen Teppich Kibek auf dem Kundenparkplatz einen innovativen Schnelllader auf. HanseWerk und E.ON drive unterstützen bei der Umsetzung.

Das Unternehmen Teppich Kibek in Elmshorn geht einen wichtigen Schritt bei der Energiewende: In direkter Nähe zur Autobahn A23 wurde jetzt die erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in der Gemeinde in Betrieb genommen. Teppich Kibek stellt die innovative Ladesäule ab sofort seinen Kunden auf seinem Parkplatz im Ramskamp zur Verfügung. Unterstützt bei der Umsetzung wurde das Unternehmen von HanseWerk in Kooperation mit E.ON drive. Zur offiziellen Einweihung der Ladesäule kam neben Vertretern der beteiligten Unternehmen auch Volker Hatje, Bürgermeister der Stadt Elmshorn.  

Volker Hatje sagte bei der Einweihung: „Ich freue mich sehr über diesen Schritt. Teppich Kibek hat genau richtig gehandelt, denn der Standort ist für eine Schnellladesäule ideal. Elektromobilität ist die Zukunft. Unser Ziel und Wunsch ist es, dass in Zukunft überall an den Autobahnen solche Säulen zu finden sind, sodass man ohne Probleme mit einem Elektro-Auto von Schleswig-Holstein bis nach München kommt.“

Schnellladestationen sind besonders leistungsfähige Ladestationen für Elektroautos und können Batterien von E-Fahrzeugen in kürzester Zeit aufladen. Die Schnelllader sind ein wichtiges Element beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Die Stationen helfen Nutzern von E-Fahrzeugen, auch weite Strecken schnell und bequem zurücklegen.

Die neue Schnellladestation in Elmshorn kostet inklusive des Netzanschlusses knapp 40.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ Teppich Kibek habe sich auf einen Förderaufruf von HanseWerk hin gemeldet, erklärt Anna Günther. Mit Erfolg: Die Errichtung der Ladesäule wird mit bis zu 15.000 Euro durch den Bund unterstützt.    

„Insbesondere in der Nähe von Autobahnen und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Schnellladesäulen besonders lohnend“, sagt Anna Günther. „Die neue Ladesäule in Elmshorn ist einer von nur zwei Schnellladern in rund 30 Kilometern Umkreis und die bisher letzte Schnelllademöglichkeit für E-Fahrzeuge auf der A23 Richtung Norden. Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Daher bietet HanseWerk zukünftig die Bedienung der Ladesäulen nicht nur, wie bisher, in deutscher und englischer Sprache an, sondern auch auf Dänisch und Norwegisch. Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.