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Feuerwehren informieren sich über Notfall im Umspannwerk Wöhrden

15.06.2016

Schleswig-Holstein Netz lädt Kameraden aus Norderwöhrden, Ketelsbüttel, Wöhrden und Lohe-Rickelshof ein.

Dichter Rauch am Himmel über Wöhrden, das örtliche Umspannwerk steht in Flammen – Großalarm im Kreis Dithmarschen, die Feuerwehr rückt aus. Dieses Szenario ist glücklicherweise nicht eingetreten, war aber Thema eines Informationsabends von Schleswig-Holstein Netz. Der Netzbetreiber hatte die Freiwilligen Feuerwehren aus Norderwöhrden, Ketelsbüttel, Wöhrden und Lohe-Rickelshof eingeladen, um über das richtige Verhalten bei einem eventuellen Notfall zu informieren. 32 Kameraden waren der Einladung gefolgt.

„Mit den Feuerwehren in Dithmarschen verbindet uns eine enge Partnerschaft. Daher laden wir regelmäßig zu Einweisungsterminen ein, damit die Kameraden im Ernstfall wissen, was zu tun ist“, sagt André Linnenschmidt, Leiter des Netzcenters Meldorf bei Schleswig-Holstein Netz. „Für uns ist sehr wichtig, den örtlichen Feuerwehren einen Einblick in unsere technischen Einrichtungen zu geben, um eine sichere und gezielte Schadensbekämpfung zu ermöglichen.“

Bei Hochspannungsanlagen kann man die elektrische Gefahr nicht hören, sehen oder riechen – für einen unfallfreien Einsatz der Feuerwehr ist es daher erforderlich, sich auf einen solchen Notfall vorzubereiten. Mitarbeiter des zuständigen Netzcenters Meldorf gaben den freiwilligen Helfern daher Einblicke in die technischen Anlagen am Umspannwerk Wöhrden. Das oberste Gebot beim Löschen eines Umspannwerkes lautet: Erst mit der Arbeit beginnen, wenn der zuständige Mitarbeiter von Schleswig-Holstein Netz die Anlage spannungsfrei geschaltet hat. Auch der Einsatz des richtigen Löschmittels wurde diskutiert – Wasser und Schaum dürfen hier in der Regel nicht zum Einsatz kommen.