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Förderprogramm des Bundes für E-Ladesäulen gestartet

06.03.2017

HanseWerk plant 70 Ladepunkte in Schleswig-Holstein.

Mit dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) jetzt eine 300 Millionen Euro umfassende Förderinitiative zum Ausbau von Elektrotankstellen auf den Weg gebracht. Vor diesem Hintergrund plant der Energiedienstleister HanseWerk die Errichtung von rund 70 Ladepunkten in Schleswig-Holstein.

Seit dem 1. März 2017 können Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für die Errichtung von Ladesäulen stellen. Ziel des Bundes ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäulen auch den Netzanschluss und die Montage. Die Förderquote für Ladesäulen bis zu 22 kW-Ladeleistung beträgt maximal 40 Prozent bis zu einem Betrag von 5.000 Euro. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden.

„Bei unseren kommunalen Partnern in unserem Netzgebiet ist das Interesse groß. Allein wir haben am 1. März für unsere kommunalen Partner Förderanträge für rund 45 Ladepunkte in unserem Netzgebiet eingereicht. Weiterhin kommen Kommunen auf uns zu, um für sie Förderanträge zu stellen“, erläutert Andreas Fricke Vorstand bei HanseWerk. Hinzu kommen die rund 25 Ladepunkte, die HanseWerk selbst errichten wird.

HanseWerk bietet Ladelösungen für E-Mobilität als Komplettpaket an. Dazu gehört im Vorfeld die Auswahl eines geeigneten Standorts in Kooperation mit dem Partner, die Beratung bei der Wahl des geeigneten Ladesäulenmodells sowie die Beantragung der Fördergelder für das Projekt. „Wir übernehmen anschließend Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule, den Betrieb inklusive Störungsbeseitigung, Inspektion und Wartung sowie den Abrechnungsservice“, sagt Anna Günther, Projektleiterin Ladeinfrastruktur bei HanseWerk..

Als Hardware-Lösungen bietet HanseWerk sowohl kompakte Wallboxen und Normalladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW sowie Schnellladestationen mit einer Leistung von bis zu 50 kW und zugehörige Zahlungssysteme an. „Mit unserem Paket wollen wir möglichst viele Städte, Gemeinden und Investoren in Norddeutschland bewegen, in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zu investieren. E-Mobilität ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende“, erklärt Anna Günther.