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Freileitung zwischen Rehhorst und Pöhls verschwindet

26.10.2018

Schleswig-Holstein Netz investiert 370.000 Euro in Modernisierung des Stromnetzes.

Die Strommasten zwischen Rehhorst und Pöhls im Kreis Stormarn gehören bald der Vergangenheit an: Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) ersetzt die Mittelspannungsfreileitung durch Erdkabel. Netzcenterleiter Carsten Hack, Projektleiter Marko Roloff und Kommunalmanager Markus Frahm haben die Baumaßnahme am gestrigen Donnerstag mit dem stellvertretenden Bürgermeister Lutz Witting und weiteren Gemeindevertretern bei einem Baustellenfrühstück in Rehhorst vorgestellt.

Voraussichtlich bis Ende November dieses Jahres verlegt SH Netz rund 3,4 Kilometer Mittelspannungskabel von Rehhorst entlang der Pöhlser Straße bis Pöhls. „Erdkabel sind deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen, daher erhöhen wir mit dieser Maßnahme die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, erläutert Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters in Ahrensburg, den Hintergrund des Bauprojektes.

Im Zuge der Arbeiten wird SH Netz zudem drei neue fernsteuerbare Ortsnetzstationen installieren. „Das Besondere an diesen Stationen ist, dass diese aus der Netzleitstelle von SH Netz in Rendsburg fernüberwacht und geschaltet werden können. Im Störungsfall können wir so eine Netztrennung oder eine Netzumschaltung vornehmen und auf diese Weise den Fehler schnell ausfindig machen und beheben“, so der verantwortliche Projektleiter Marko Roloff.

Anstatt in offener Bauweise wird SH Netz die neuen Stromkabel innerorts größtenteils mit dem sogenannten Horizontalbohrspülverfahren verlegen. Auf diese Weise entstehen nur geringe Verkehrsbehinderungen.

Während der Bauphase kann es vereinzelt zu kurzen, geplanten Versorgungsunterbrechungen kommen. „Wir werden die Kunden rechtzeitig vorab per Infokarte darüber informieren“, versichert Carsten Hack.

Eine Weile bleiben die alten Freileitungsmasten den Anwohnern noch erhalten. „Erst nachdem wir die gesamte Leitung verkabelt haben, nehmen wir die Freileitung außer Betrieb und bauen abschließend die Masten zurück“, sagte Marko Roloff. Der Abbau ist für das Frühjahr 2019 geplant.