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Gasspürer unterwegs in Bützow, Goldberg, Krakow, Niendorf und Schwaan: HanseGas überprüft Erdgasleitungen

6. September 2018

Für die Sicherheit der Gasnetze sind auch in den kommenden Wochen die Gasspürer im Auftrag von HanseGas unterwegs. Die Experten überprüfen die Leitungen in Bützow, Goldberg, Krakow am See, Niendorf (Wiendorf) und Schwaan. Insgesamt werden in diesem Jahr rund 1.400 Kilometer der Gasnetze im Gasnetzgebiet von HanseGas von den Gasspürern überprüft. Insgesamt betreut HanseGas über 4.600 Kilometer Gasleitung in Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Brandenburgs.

Gasspüren ist kein Ausbildungsberuf. Eine technische Ausbildung und jahrelange Erfahrung – das komplette erste Jahr durch Anleitung eines erfahrenen Gasspürers – sowie das Ablegen einer Prüfung qualifizieren die Kollegen für diese sensible Tätigkeit. Mit Gasspürgerät und Tablet-PC ausgerüstet, macht sich der Gasspürer zu Fuß auf den Weg. Der PC zeigt die Lage der Gasleitungen, ob Hoch-, Mittel- oder Niederdruck, genau an, so dass die Gasspürer wissen, wo sie sich auf die Suche machen müssen.

Das Gerät saugt die Luft direkt über dem Boden ab und erkennt bereits kleinste Mengen an Gas in der Luft. Wenn es einen Schadenshinweis gibt, wird der Ursprung des Gases lokalisiert und festgestellt, ob es sich hierbei tatsächlich um austretendes Erdgas handelt oder beispielsweise um Faulgase aus dem Boden. Ist ein Schaden an einer Erdgasleitung vorhanden, klassifiziert der Gasspürer die Dringlichkeit und beauftragt, falls nötig sofort, die Behebung des Schadens.

Zwischen Ostern und Oktober läuft ein Gasspürer, je nach Einsatzgebiet, etwa 600 bis 800 Kilometer. Bei Regen kann kein Gas gespürt werden, gleiches gilt bei Frost und Schnee, deshalb ist im Winter Pause.