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Gasspürer unterwegs in Jessenitz, Tewswoos, Malliß, Klein Schmölen, Göhlen, Conow, Lübtheen und Kaliß

13.06.2018

HanseGas überprüft Sicherheit von Gasleitungen.

Für die Sicherheit der Gasnetze im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind auch in den kommenden Monaten die Gasspürer im Auftrag von HanseGas unterwegs. Die Experten überprüfen insgesamt rund 460 Kilometer im Landkreis und rund 1.400 Kilometer der unterirdisch verlegten Gasleitungen im gesamten Netzgebiet von HanseGas. Neben den Überlandleitungen werden in den kommenden Wochen die Verteilnetze in den folgenden Ortschaften kontrolliert: Jessenitz, Tewswoos, Malliß, Klein Schmölen, Göhlen, Conow, Lübtheen und Kaliß.

Gasspüren ist kein Ausbildungsberuf. Eine technische Ausbildung und jahrelange Erfahrung – das komplette erste Jahr durch Anleitung eines erfahrenen Gasspürers – sowie das Ablegen einer Prüfung qualifizieren die Kollegen für diese sensible Tätigkeit. Mit Gasspürgerät und Tablet-PC ausgerüstet, macht sich der Gasspürer zu Fuß auf den Weg. Der PC zeigt die Lage der Gasleitungen, ob Hoch-, Mittel- oder Niederdruck, genau an, so dass die Gasspürer wissen, wo sie sich auf die Suche machen müssen.

Das Gerät saugt die Luft direkt über dem Boden ab und erkennt bereits kleinste Mengen an Gas in der Luft. Wenn es einen Schadenshinweis gibt, wird der Ursprung des Gases lokalisiert und festgestellt, ob es sich hierbei tatsächlich um austretendes Erdgas handelt oder beispielsweise um Faulgase aus dem Boden. Ist ein Schaden an einer Erdgasleitung vorhanden, klassifiziert der Gasspürer die Dringlichkeit und beauftragt, falls nötig sofort, die Behebung des Schadens.

Zwischen Ostern und Oktober läuft ein Gasspürer, je nach Einsatzgebiet, etwa 600 bis 800 Kilometer. Bei Regen kann kein Gas gespürt werden, gleiches gilt bei Frost und Schnee, deshalb ist im Winter Pause.