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Gasspürer unterwegs in Vorpommern-Rügen

12.07.2018

HanseGas überprüft Leitungen

Für die Sicherheit der Gasnetze im Landkreis Vorpommern-Rügen sind in den kommenden Wochen die Gasspürer im Auftrag von HanseGas unterwegs. Die Experten überprüfen rund um Löbnitz, dem Sitz des zuständigen technischen HanseGas Centers, insgesamt über 100 Kilometer der unterirdisch verlegten Gasleitungen. Neben den Ortsnetzen, werden auch die Versorgungsleitungen abgelaufen. Für insgesamt rund 1.600 Kilometer der Nieder-, Mittel- und Hochdruckleitungen ist das HanseGas Center in Löbnitz zuständig. Diese Ortschaften bekommen Besuch vom Gasspürer:

Ahrenshagen Langendorf (Lüssow)* Prohn*
Altenpleen Marlow Radebas (Löbnitz)*
Bad Sülze* Martensdorf (Niepars)* Rekentin (Triebsees)*
Berthke Negast (Steinhagen) Richtenberg*
Duvendiek (Niepars) Neu Lüdershagen (Wendorf)* Schmedshagen (Preetz)
Franzburg Nienhagen (Jakobsdorf)* Semlow
Gremersdorf-Buchholz* Niepars Tribsees
Groß Lüdershagen (Wendorf)* Oldendorf (Preetz) Velgast*
Kramerhof Parow Zansebuhr (Niepars)
    *Ortsnetzüberprüfung

Gasspüren ist kein Ausbildungsberuf. Eine technische Ausbildung und jahrelange Erfahrung – das komplette erste Jahr durch Anleitung eines erfahrenen Gasspürers – sowie das Ablegen einer Prüfung qualifizieren die Kollegen für diese sensible Tätigkeit. Mit Gasspürgerät und Tablet-PC ausgerüstet, macht sich der Gasspürer zu Fuß auf den Weg. Der PC zeigt die Lage der Gasleitungen, ob Hoch-, Mittel- oder Niederdruck, genau an, so dass die Gasspürer wissen, wo sie sich auf die Suche machen müssen.

Das Gerät saugt die Luft direkt über dem Boden ab und erkennt bereits kleinste Mengen an Gas in der Luft. Wenn es einen Schadenshinweis gibt, wird der Ursprung des Gases lokalisiert und festgestellt, ob es sich hierbei tatsächlich um austretendes Erdgas handelt oder beispielsweise um Faulgase aus dem Boden. Ist ein Schaden an einer Erdgasleitung vorhanden, klassifiziert der Gasspürer die Dringlichkeit und beauftragt, falls nötig sofort, die Behebung des Schadens.

Zwischen Ostern und Oktober läuft ein Gasspürer, je nach Einsatzgebiet, etwa 600 bis 800 Kilometer. Bei Regen kann kein Gas gespürt werden, gleiches gilt bei Frost und Schnee, deshalb ist im Winter Pause.

 

Erdgasanschluss seit 1. Juni günstiger

Zum 1. Juni 2018 hat HanseGas den Anschlusskostenbeitrag für einen Erdgasanschluss im Netzgebiet gesenkt. Das Unternehmen führte eine Preispauschale ein, die 950 Euro beträgt und neben dem eigentlichen Hausanschluss auch bis zu 30 Metern Hausanschlussleitung auf privatem Grund beinhaltet. Zuvor galt die Pauschale lediglich für den Hausanschluss und die Leitung wurde nach tatsächlich verlegten Metern abgerechnet. Im Durchschnitt spart ein Kunde so rund 450 Euro. Mehr Informationen finden Sie unter: www.hansegas.com/anschlusskosten