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Große Umbaumaßnahmen im Umspannwerk Ahrensbök

28.04.2017

Schleswig-Holstein Netz investiert 1,3 Millionen Euro für neue Schaltanlagen mit modernster Technik. Mobile Schaltanlage sichert Versorgung der Kunden.

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) investiert jetzt 1,3 Millionen Euro in ein neues Umspannwerk im ostholsteinischen Ahrensbök. Neben der Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes werden die 11.000- und 30.000-Volt-Schaltanlagen in der Triftstraße durch neue leistungsstärkere Technik ersetzt. Diese neue Schaltanlagentechnik wird das Ahrensböker Umspannwerk auf den neuesten Stand der Energieversorgung bringen.

Der Anfang ist schon gemacht. Die alten Gebäude und Anlagen werden komplett abgerissen. Damit die Kunden im Versorgungsgebiet des Umspannwerks Ahrensbök (in Ahrensbök selber und im ländlichen Raum von Siblin über Lebatz bis Rohlsdorf ) während der Bauphase nicht im Dunkeln sitzen und weiterhin mit Energie trotz des Umbaus versorgt sind, kommt einmal mehr die bewährte Technik der mobilen Schaltanlagen von SH Netz zum Tragen.

Deren Technik ermöglicht es, die Energieversorgung der Kunden wie gewohnt zu gewährleisten. SH-Netz verfügt über zwei solcher Anlagen. Jede kostet eine halbe Million Euro. Die derzeit in Ahrensbök stationierte mobile Schaltanlage übernimmt ab Ende April die Funktion der alten 11.000-Volt-Schaltanlage für die Dauer der Modernisierung. "So stellen wir die Versorgung der Region während der Arbeiten sicher“, erläutert Mirko Sadowski, Leiter des zuständigen Netzcenters in Pönitz.

Für die weitaus meisten Anwohner in Ahrensbök und Umland verläuft dieser Neubau gewissermaßen geräuschlos. Allein die Nachbarn in der Triftstraße müssten manchmal Unannehmlichkeiten hinnehmen, sagt der Netzcenterleiter. Es gebe aber auch etwas zu schauen, „wenn etwa mobile Kräne mit einer Traglast von über 160 Tonnen die Betonfertigteile des neuen Gebäudes einhieven".

Die Überwachung und Steuerung des Umspannwerks Ahrensbök erfolgt an 365 Tagen im Jahr durch die zentrale Netzleitstelle von SH Netz in Rendsburg. „Mit den neuen Schaltanlagen können wir den Strom in Ahrensbök und den umliegenden Gemeinden besser umschalten und im Falle einer Störung die Ausfallzeiten minimieren“, sagt Netzcenterleiter Mirko Sadowski. Der Gebäudeneubau soll zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein, sodass eine Inbetriebnahme der Mittelspannungsanlagen zur Jahreswende 2017/2018 erfolgen kann.