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HanseGas: Über 13 Millionen Euro für Erdgasnetze und Biogaseinspeisung

24.08.2017

Biogasaufbereitung von HanseGas macht´s möglich: Wittenburg und Lenzen heizen im Gasbereich bereits heute CO2-neutral.

Der Erdgasnetzbetreiber HanseGas wird allein in diesem Jahr über acht Millionen Euro in die Erdgasinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern investieren. Damit setzt das Unternehmen das Investitionsprogramm des letzten Jahres fort, in dem über fünf Millionen Euro investiert wurden.

Dazu gehören der Neubau oder die Sanierung von über 60 Kilometern Erdgasleitungen sowie der Anschluss der Orte Cammin, Neu Poserin, Gubkow, Gresenhorst, Fuhlendorf/Bostedt, Klein Lantow an das Erdgasnetz“, erläutert Volker Höfs, der als technischer Leiter der HanseGas GmbH seinen Sitz in Greifswald hat. HanseGas hat ein Investitionsprogramm gestartet, das in den letzten fünf Jahren 39 Orten den Zugang zu einem offenen Energiemarkt für den Bezug von Erdgas ermöglicht hat. „Damit wird die ländliche Infrastruktur gestärkt und das Land attraktiver“, betont Höfs. „Abseits von den großen Städten bauen wir eine Erdgasversorgung auf, um den Menschen vor Ort eine moderne, umweltschonende Infrastruktur zu geben, sodass auch die ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern lebenswert bleiben.“

Zu den Baumaßnahmen des Unternehmens, das als Tochtergesellschaft der HanseWerk AG seit kurzem unter dem Namen HanseGas firmiert, gehören außerdem die Errichtung von Biogas-Einspeiseanlagen in Wittenburg sowie in Parum/Dümmer. „Auf Basis unserer Bautätigkeiten der letzten Jahre können wir die Städte Wittenburg und Lenzen bereits heute zu 100 Prozent mit synthetischem Erdgas versorgen – das heißt Gas-Heizungen werden in diesen Orten damit nahezu CO2-neutral betrieben“, ergänzt Wolf-Axel Rahn, der im Auftrag des Unternehmens die Kommunen vor Ort betreut. Mit der geplanten Anlage in Parum sei es zukünftig möglich, weitere 4.000 Haushalte mit Biogas zu versorgen und CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren.