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HanseWerk AG wird 46 Auszubildende im Jahr 2017 einstellen

29.12.2016

Nur zehn Prozent der Stellen noch unbesetzt – Zukünftige Anlagenmechaniker gesucht.

46 Nachwuchskräfte werden 2017 beim Energiedienstleister HanseWerk AG in Quickborn sowie dessen Tochtergesellschaften Schleswig-Holstein Netz und Hamburg Netz ihre Ausbildung beginnen. Schwerpunkt der Ausbildungsgänge liegt auf den Berufen Anlagenmechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik: Hier sollen zehn beziehungsweise zwölf junge Menschen ihre Ausbildung beginnen. 15 Nachwuchskräfte beginnen eine Ausbildung in verschiedenen kaufmännischen Berufen, ein duales Studium mit wirtschaftlichem oder technischem Schwerpunkt  werden zudem acht weitere junge Fachkräfte absolvieren. Das Unternehmen bildet an insgesamt drei Standorten aus. 19 Nachwuchskräfte aus fast allen Bereichen werden ihre Ausbildung in Hamburg absolvieren, 15 weitere, insbesondere in den technischen Berufen, in Rendsburg und zwölf neue Azubis, vor allem in den kaufmännischen Bereichen, kommen am Hauptsitz in Quickborn zum Einsatz.

„Als größter Netzbetreiber in Norddeutschland und großes Ausbildungsunternehmen in der Region möchten wir jungen Menschen eine gute fachliche und zukunftsorientierte Ausbildung und Berufsperspektive bieten“, sagt Egbert Feldhaus, Ausbildungsleiter bei der HanseWerk AG. „Wir hatten auch für 2017 wieder zahlreiche gute Bewerber für die offenen Plätze, sodass derzeit nur noch vier Ausbildungsplätze bei den Anlagenmechanikern frei sind.“

Darüber hinaus unterstützt HanseWerk mit dem Programm EidA – Einstieg in die Arbeitswelt – Jugendliche mit schulischen Problemen. Das EidA-Programm erfolgt im Rahmen der gesetzlich geregelten Einstiegsqualifizierung (EQ) und ist ein betriebliches Langzeitpraktikum zwischen sechs und zehn Monaten. EidA-Praktikanten sind in der Regel Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen (noch) keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Diese Jugendlichen sollen mit betrieblicher Unterstützung gezielt auf eine Berufsausbildung vorbereitet werden und erhalten dafür eine Praktikumsvergütung. Der Besuch der Berufsschule ist obligatorisch. Bei erfolgreichem Verlauf werden diese in ein Ausbildungsverhältnis übernommen. Für 2017 soll auf diesem Wege drei weiteren Jugendlichen eine Ausbildung bei HanseWerk ermöglicht werden.

Zudem bietet HanseWerk in Kooperation mit der Initiative „Joblinge“ Schnupperpraktika oder Praktika zur Berufsvorbereitung von bis zu drei Wochen Dauer speziell für Flüchtlinge an. Auch diese haben die Möglichkeit, an dem Einstiegsqualifizierungsprogramm teilzunehmen und nach einem erfolgreichen Verlauf einen technischen Ausbildungsplatz zu erhalten. Bei HanseWerk selbst werden diese in den normalen Ausbildungsverlauf integriert. 2016 begannen zwei junge Flüchtlinge ihre Ausbildung bei HanseWerk. Auch in mehreren anderen Initiativen wie dem Projekt NEUSTART des Hamburger Ausbildungszentrum e.V., AvM Dual und dem Projekt (M)integration engagiert sich HanseWerk für die schulische und berufliche Ausbildung von Flüchtlingen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.