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HanseWerk-Gruppe nimmt 100. E-Ladesäule in Schleswig-Holstein in Betrieb

14.06.2018

HanseWerk-Gruppe investiert mehr als 10.000 Euro zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur im Kreis Steinburg. Die neue E-Ladesäule steht verkehrsgünstig in direkter Nähe zur Autobahn A23.

Die HanseWerk-Gruppe feiert derzeit ein Jubiläum und gleichzeitig einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende: Der Konzern nahm jetzt in Dägeling im Kreis Steinburg seine insgesamt 100. Ladesäule für Elektroautos in Betrieb.  Die öffentliche Säule mit zwei Ladeplätzen steht am Netzcenter von Schleswig-Holstein Netz im Kaddenbusch 19. Sie wurde durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und wird durch HanseWerk betrieben.

Dägelings Bürgermeister Claus Wilke sagte im Rahmen der feierlichen Inbetriebnahme der 100. E-Ladesäule: „Die neue Ladesäule verbessert die Lade-Infrastruktur im Kreis Steinburg. Der Standort in Nähe der Autobahn ist für eine Ladesäule ideal. Je weiter die Infrastruktur ausgebaut wird, desto größer wird die Motivation, auf ein Elektro-Auto umzusteigen.“

Marten Hussels, Kommunalmanager bei SH Netz für den Kreis Steinburg, sagte anlässlich der Einweihung: „Wir freuen uns, dass wir hier an unserem Standort in Dägeling unsere bereits 100. Ladesäule für E-Autos in ganz Schleswig-Holstein in Betrieb nehmen konnten. Dies ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Infrastruktur im gesamten Bundesland sowie für den Kampf gegen den Klimawandel.“

Die neue Ladesäule in Dägeling kostet inklusive des Netzanschlusses rund 10.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin E-Mobilität bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ In diesem Fall hat HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragt – mit Erfolg. Die Ladesäule wird mit rund 4.000 Euro, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, durch den Bund gefördert. 6.000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. Die neue E-Ladesäule ist eine von insgesamt 13 Säulen, welche die HanseWerk-Gruppe an seinen Netzcentern auf eigene Kosten errichtet.

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, so Dirk Jakobi, Leiter des Netzcenters von SH Netz in Dägeling. „Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.