Wir sind für Sie da

Sie erreichen uns telefonisch in den Servicezeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr. Nutzen Sie gerne jederzeit die anderen Kontaktmöglichkeiten.

HanseWerk installiert vier Ladepunkte für E-Mobilität in Wyk auf Föhr

06.06.2017

Ab sofort können am Aqua Föhr und auf dem Parkdeck des Rathauses E-Fahrzeuge aufgetankt werden.

Bürgermeister Paul Raffelhüschen nahm zusammen mit Anna Günther, Projektleiterin Ladeinfrastruktur, HanseWerk AG und Kommunalbetreuer Dirk Lucht, Schleswig-Holstein Netz AG, offiziell vier Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge in Wyk in Betrieb. Ab sofort können am Aqua Föhr und auf dem Parkdeck des Rathauses E-Fahrzeuge aufgetankt werden. Die Ladepunkte, zwei Wallboxen und eine Ladesäule, sind mit sogenannten „Typ 2“ Steckern ausgestattet und können damit von allen aktuellen Fahrzeugtypen genutzt werden. Je nach Fahrzeugtyp dauert eine Batterieladung zwischen ein und zwei Stunden. Die Freischaltung des Ladevorgangs erfolgt mit handelsüblichen Ladekarten.

Die Aufstellung der Ladesäule wurde durch eine Fördermaßnahme des Energiewendeministeriums und der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) gefördert: Schleswig-Holstein fördert den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektroautos im Land. Dafür unterstützen das Energiewendeministerium und die gemeinnützige Gesellschaft für Energie und Klimaschutz (EKSH) Kommunen mit einem neuen Zuschussprogramm von bis zu 250 000 Euro. Das Programm sieht einen Investitionszuschuss von 5.000 Euro pro Ladesäule vor, das entspricht etwa der Hälfte der Kosten. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, die entweder zu den in einer Studie herausgearbeiteten Makrostandorten für Ladesäulen gehören oder die ein eigenes Konzept zur Errichtung von Ladesäulen vorweisen können.

Auch von Seiten der Bundesregierung gibt es ein Förderprogramm: „Bei unseren kommunalen Partnern in unserem Netzgebiet ist das Interesse groß. Allein wir haben am 1. März im Rahmen der von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Förderung für unsere kommunalen Partner Anträge für rund 45 Ladepunkte in unserem Netzgebiet eingereicht“, erläutert Anna Günther. Hinzu kommen die rund 25 Ladepunkte, die HanseWerk selbst errichten wird.

HanseWerk bietet Ladelösungen für E-Mobilität als Komplettpaket an. Dazu gehört im Vorfeld die Auswahl eines geeigneten Standorts in Kooperation mit dem Partner, die Beratung bei der Wahl des geeigneten Ladesäulenmodells sowie die Beantragung der Fördergelder für das Projekt. „Wir übernehmen anschließend Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäule, den Betrieb inklusive Störungsbeseitigung, Inspektion und Wartung sowie den Abrechnungsservice“, sagt Anna Günther.

Als Hardware-Lösungen bietet HanseWerk sowohl kompakte Wallboxen und Normalladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW sowie Schnellladestationen mit einer Leistung von bis zu 50 kW und zugehörige Zahlungssysteme an. „Mit unserem Paket wollen wir möglichst viele Städte, Gemeinden und Investoren in Norddeutschland bewegen, in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität zu investieren. E-Mobilität ist ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende“, erklärt Anna Günther.