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HanseWerk nimmt erste Display-Elektroladesäule in Reinfeld in Betrieb

25.07.2017

Bürgermeister Heiko Gerstmann und Netzcenterleiter Carsten Hack weihen die E-Ladesäule als erste Nutzer ein.

HanseWerk hat die erste Display-Elektroladesäule in der Stadt Reinfeld in Betrieb genommen. Bürgermeister Heiko Gerstmann und Carsten Hack, Leiter des für den Kreis Stormarn zuständigen Netzcenters in Ahrensburg, haben die E-Ladesäule in der Marktstraße heute als erste Nutzer eingeweiht. Carsten Hack kam mit dem Renault Zoe des Netzcenters und demonstrierte Bürgermeister Heiko Gerstmann die einfache Handhabung des Ladevorgangs.

„Eine stärkere Verbreitung von Elektromobilität kann nur gelingen, wenn eine flächendeckende Versorgung mit Strom für diese Fahrzeuge gewährleistet ist. Daher freue ich mich, dass die Bürgerinnen und Bürger aber auch die Besucher von Reinfeld ihr umweltfreundliches E-Fahrzeug nun an diesem attraktiven Standort laden können. Damit wird die Attraktivität der Innenstadt gesteigert“, sagte Bürgermeister Heiko Gerstmann.

Die E-Ladesäule hat eine maximale Ladekapazität von zwei Mal 22 kW und ist mit sogenannten „Typ 2“-Steckern ausgestattet und kann damit von allen aktuellen Fahrzeugtypen genutzt werden. Die Abrechnung des geladenen Stroms kann mit RFID-Karten sowie per App erfolgen.

„Der zunehmende Umstieg auf Elektromobilität nimmt eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Energiewende ein“, ergänzte Netzcenterleiter Carsten Hack. „Unsere Unternehmensgruppe wird sich daher zukünftig verstärkt dem Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur widmen.“

Als Standort fiel die Wahl auf die Marktstraße, da dort ein gut erreichbarer und stark frequentierter Parkplatz zur Verfügung steht. Die Idee für die E-Ladesäule entstand im Steuerungsgremium zur Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Reinfeld, in dem Kommunalbetreuer Thomas Rath im letzten Jahr zusammen mit Experten verschiedenster Unternehmen und Institutionen mitgearbeitet hat.

„Es wurden viele sinnvolle und notwendige Ideen entwickelt, die es jetzt gilt umzusetzen. Der Beginn mit der Errichtung einer Ladeinfrastruktur für E-Autos ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte Kommunalbetreuer Thomas Rath.

Ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal der E-Ladesäule ist der integrierte 46-Zoll-Bildschirm, auf dem zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger oder Kunden aufmerksamkeitsstark präsentiert werden können. Auch eine Vermarktung des Monitors für Werbezwecke ist vorgesehen.

In einem Pilotprojekt möchte HanseWerk ermitteln, wie groß der Markt für Werbeleistungen auf Ladesäulen ist. Im Rahmen dessen wird HanseWerk in den nächsten Wochen nach Reinfeld noch insgesamt vier weitere Display-Elektroladesäulen in Büsum, Friedrichstadt, Kellinghusen und Malente aufstellen.