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Marder verursacht Ausfall des Umspannwerkes Tönning

09.01.2017

Spezialisten von SH Netz nehmen Stromnetz innerhalb von einer Stunde, Abschnitt für Abschnitt wieder in Betrieb.

Gegen 6:58 Uhr meldeten die Systeme der Netzleitstelle der Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) den Ausfall des Umspannwerkes Tönning. Damit waren die Gemeinden Tönning, Kotzenbüll, Tetenbüll, Oldenswort, Osterhever, Vollerwiek und Welt ohne Strom. Die Spezialisten von SH Netz begannen sofort damit, Umschaltungen im Netz vorzunehmen, um die Gemeinden über andere Leitungen wieder mit Strom zu versorgen. „Da wir nicht wussten, warum die Sicherheitseinrichtungen des Umspannwerkes Tönning ausgelöst haben, haben die Kollegen die umliegenden Mittelspannungsnetze so geschaltet, dass die betroffenen Gemeinden über Friedrichstadt, Husum, St. Peter und Lunden versorgt werden können“, sagt Jörg Rohwer, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Friedrichstadt. „Gegen 7:54 Uhr hatten wir alle Gemeinden wieder mit Strom versorgt.

Parallel zu den Schaltungen untersuchten die Umspannwerksfachleute von SH Netz die Anlagen im UW Tönning. Nachdem die Anlagen gesichert waren, machten sich die Spezialisten auf die Suche nach der Fehlerquelle. Im Bereich der Mittelspannungsanschlüsse wurden sie fündig. Ein Marder hatte in diesem Bereich einen Kurzschluss ausgelöst und dabei einen tödlichen Stromschlag erhalten. Nach einer weiteren gründlichen Überprüfung der Anlagen geht das Umspannwerk wieder in Betrieb, und die Schaltungen im Stromnetz werden zurückgenommen.