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Neue E-Ladesäule steht jetzt in Ahrensburg

10.04.2018

HanseWerk-Gruppe investiert rund 9.500 Euro zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur im Kreis Stormarn – neue Säule steht verkehrsgünstig in der Nähe der Autobahnen A1 und A21.

Die Gemeinde Ahrensburg geht einen weiteren wichtigen Schritt bei der Energiewende: In Nähe zu den Autobahnen A1 und A21 wurde jetzt eine Ladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Säule steht am Netzcenter von Schleswig-Holstein Netz in der Kurt-Fischer-Straße, wurde durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und wird durch HanseWerk betrieben.

Netzcenter-Leiter Carsten Hack sagte anlässlich der Einweihung: „Die neue Ladesäule in Ahrensburg verbessert die Lade-Infrastruktur im Kreis Stormarn. Der Standort in Nähe zweier Autobahnen ist für eine Ladesäule ideal. Je weiter die Infrastruktur ausgebaut wird, desto größer wird die Motivation, auf ein Elektro-Auto umzusteigen.“

Die neue Ladesäule in Ahrensburg kostet inklusive des Netzanschlusses rund 9.500 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“ In diesem Fall wird HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ladesäule mit rund 3.800 Euro, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, durch den Bund gefördert wird. Etwa 5.700 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. Hinzu kommen die Kosten für den laufenden Betrieb, die sich auf rund 700 Euro im Jahr belaufen. Die neue E-Ladesäule ist eine von insgesamt 13 Säulen, welche die HanseWerk-Gruppe an seinen Netzcentern auf eigene Kosten errichtet.

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, sagt Anna Günther. „Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.