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Neue Erdgas-Hochdruckleitung zwischen Viez und Bandenitz

12.09.2016

HanseWerk investiert 280.000 Euro in Versorgungssicherheit.

Die HanseWerk AG, Gasnetzbetreiber in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, saniert für rund 280.000 Euro die Gashochdruckleitung zwischen Viez und Bandenitz. Auf gut 2.600 Metern wird sie das etwa 17 Zentimeter breite Stahlrohr durch ein neues ersetzen. Damit ist die Versorgungssicherheit der Region auch für die nächsten 50 Jahre gewährleistet. Die Baustelle ist in zwei Bauabschnitte aufgegliedert. Für beide werden etwa drei Monate Bauzeit veranschlagt, gegebenenfalls mit Unterbrechungen während der Wintermonate bei Bodenfrost. Der Startschuss fällt heute, Montag, den 12. September.

Besonderes Highlight: „HanseWerk baut die neue Leitung ohne Versorgungsunterbrechung. Somit können Verbraucher angrenzender Gemeinden auch während der Sanierungsarbeiten ihre Erdgasversorgung wie gewohnt nutzen.“, erklärt Jörg Peters von HanseWerk. Die alte Leitung bleibt so lange in Betrieb, bis die neue Leitung verlegt ist. Selbst bei der Einbindung des neuen Abschnitts wird es dank des HanseWerk-Spezialteams von ‚Arbeiten unter Druck‘ keine Versorgungsunterbrechung geben. Der neue Leitungsabschnitt wird über zwei ‚Bypässe‘ eingebunden. Erst wenn der neue Leitungsabschnitt montiert und betriebsbereit ist, wird die alte Leitung außer Betrieb genommen und zurückgebaut.

„Das Projekt hält einige Herausforderungen bereit“, sagt HanseWerk-Koordinator Olaf Boenigk. „So müssen wir an einigen Stellen das Horizontalbohrspülverfahren einsetzen.“ Mit dieser Technik können Gewässer oder Straßen unterquert werden, ohne dass dafür Erdreich aufgegraben werden muss. So werden die Eingriffe in entsprechenden Gebieten auf ein Minimum reduziert.

Die Arbeiten erfolgen mit archäologischer Begleitung und richten sich streng nach Vorgaben des Landschaftspflegerischen Fachbeitrags. Dieser gibt auch genau vor, zu welchem Zeitraum gebaut werden darf.