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Schleswig-Holstein Netz modernisiert für rund 3,1 Millionen Euro Umspannwerk in Quickborn

11.08.2016

Der Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz modernisiert derzeit das Umspannwerk Quickborn-Ost. Ersatzbau auf bestehendem Gelände.

Die Schleswig-Holstein Netz AG (Schleswig-Holstein Netz) errichtet derzeit einen Ersatzbau für das Umspannwerk Quickborn-Ost auf dem bereits bestehenden Gelände. Der Netzbetreiber investiert rund 3,1 Millionen Euro in die Erneuerung des Umspannwerks. Modernisiert werden sowohl die komplette 110-kV-Hochspannungs- als auch die 10-kV- und 30-kV-Mittelspannungsanlagen inklusive aller Schaltfelder, Transformatoren und der dazugehörigen Schalt- und Steuerungstechnik. „Wir machen hier den Rundumschlag und fassen alles an. Durch diese Runderneuerung erhöhen wir weiter die Versorgungssicherheit im Kreis Pinneberg und der Stadt Quickborn“, sagt der Projektmanager Christian Hansen. Er ergänzt: „Wir hoffen, so für die nächsten rund 30 Jahre vorzusorgen.“ Der Bau der neuen Anlagen erfolgt aus Altersersatzgründen.

Projektleiter Jörg Fritz erklärt die Besonderheit an der Baumaßnahme: „Dieser Ersatzbau ist ein gemeinsames Projekt mit den Stadtwerken Quickborn. Wir arbeiten hier Hand in Hand. Bisher haben wir die 10-kV-Mittelspannungsanlage für die Stadtwerke betrieben. In Zukunft verfügen sowohl wir als auch die Stadtwerke über eine eigene 10-kV-Schaltanlage.“ Der Vorteil für beide Seiten: ein deutlicher Effizienzgewinn. „Bisher mussten die Stadtwerke uns beauftragen, eine Schaltung durchzuführen. In Zukunft können sie das selbst tun. So sparen beide Seiten Zeit und doppelte Arbeit“, erläutert Hansen. Damit die in Zukunft doppelt vorhandene Schalttechnik auch untergebracht werden kann, entstehen auf dem Gelände gleich zwei neue Betriebsgebäude, in denen der Netzbetreiber und die Stadtwerke ihre modernen Mittelspannungsschaltanlagen unterbringen können. „Die neuen Anlagen werden deutlich kompakter, die Technik ist ja nicht stehengeblieben“, sagt Fritz. Das alte Gebäude inklusive der darin verbauten Steuerungstechnik wird nach Inbetriebnahme der neuen Anlage abgerissen. 

Bis die neuen Anlagen in Betrieb gehen können, stehen den Technikern von Schleswig-Holstein Netz rund zwei Jahre Arbeit bevor. Einen großen Schritt weiter ist man schon im September dieses Jahres. Dann sollen die neuen Transformatoren angeliefert werden. Schließlich werden die Leitungen Schritt für Schritt von der alten auf die neue Anlage umgeschaltet. Mit Stromausfällen muss deswegen nicht gerechnet werden. „Der komplette Umbau erfolgt im vollen Betrieb. Die Versorgungssicherheit ist stets gewährleitet, sodass der Endverbraucher von der Umschaltung gar nichts mitbekommt“, erläutert Fritz. Die Überwachung und Steuerung des Umspannwerks Quickborn Ost durch Schleswig-Holstein Netz erfolgt auch zukünftig an 365 Tagen im Jahr durch die zentrale Netzleitstelle in Rendsburg.