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Schleswig-Holstein Netz stellt neues Umspannwerk in Ahrensbök fertig

02.07.2018

Der Netzbetreiber hat 1,3 Millionen Euro in Modernisierung der Technik investiert.

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) hat 1,3 Millionen Euro in ein neues Umspannwerk im ostholsteinischen Ahrensbök investiert und ist jetzt mit der Umstellung der 11.000 und 30.000 Volt-Schaltanlagen in der Triftstraße auf neue leistungsstärkere Technik fertig.

Der Anfang wurde im April vergangenen Jahres gemacht. Die alten Gebäude und Anlagen wurden komplett abgerissen. Damit die Kunden im Zuständigkeitsbereich der Ahrensböker Anlage (in Ahrensbök selbst und im ländlichen Raum von Siblin über Lebatz bis Rohlsdorf) während der Bauphase nicht im Dunkeln saßen und weiterhin wie gewohnt mit Energie versorgt wurden, kam die bewährte Technik der mobilen Schaltanlagen von Schleswig-Holstein Netz zum Tragen. Ein unscheinbarer Kasten, so groß wie ein Schiffscontainer, gewährleistete die gewohnt zuverlässige Energieversorgung der Ahrensböker.

SH-Netz verfügt über zwei mobile Schaltanlagen, die sie bei großen Um- und Ausbauten am Stromnetz überall in ihrem Verbreitungsgebiet einsetzt. So haben auch die Ahrensböker von dem Umbau so gut wie nichts mitbekommen. Außer den Nachbarn in der Triftstraße, die für ihre Geduld mit manchmal spektakulären technischen Kunststücken entschädigt wurden. Wenn etwa mobile Kräne mit einer Traglast von mehr als 160 Tonnen die fertigen Betonteile des neuen Umspannwerkes einhievten.

Mirko Sadowski, Leiter des für Ostholstein zuständigen Netzcenters in Pönitz, zeigt sich jetzt sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis der Arbeiten. „Wir hatten weniger Einschränkungen als gedacht“, zieht er ein Resümee. „Dank der mobilen Schaltanlage kamen wir ohne Straßensperrungen aus.“

Überwacht und gesteuert wird das Umspannwerk weiterhin durch die zentrale Netzleitstelle der SH Netz in Rendsburg.  „Mit den neuen Schaltanlagen können wir den Strom in Ahrensbök und den umliegenden Gemeinden besser umschalten und im Falle einer Störung die Ausfallzeiten erheblich minimieren“, sagt der Netzcenterleiter.