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Schleswig-Holstein Netz wartet Umspannwerk Petersdorf auf Fehmarn

27.06.2016

Um die Netzsicherheit nicht zu gefährden, müssen EEG-Anlagen abgeschaltet oder gedrosselt werden.

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird vom 4. bis 25. Juli 2016 umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Umspannwerk Petersdorf auf Fehmarn durchführen. Ziel der Maßnahme ist es, die hohe Versorgungssicherheit auf der Insel auch weiterhin zu gewährleisten. Hierzu erhalten drei Großtransformatoren sowie die Erdschlussspulen neuen Korrosionsschutz. Im Rahmen der Wartung der 11kV- und 30kV-Leistungsschalter und Trenner wird unter anderem das Öl erneuert. Außerdem erfolgen für alle Anlagenteile des Umspannwerks eine Funktions- und Meldeprüfung sowie eine Netz-schutzprüfung.

Um diese Arbeiten gefahrlos durchführen zu können, muss SH Netz Teile des Umspannwerks wochenweise vom Netz nehmen. Die Stromversorgung der Region bleibt zwar aufrechterhalten, aufgrund der stark ausgelasteten Netzsituation auf Fehmarn müssen die angeschlossenen EEG-Anlagen jedoch für die Dauer der Arbeiten abgeschaltet oder gedrosselt werden.

„Wir haben alle Besitzer der angeschlossenen EEG-Anlagen Anfang Juni über die anstehenden Arbeiten informiert. Um die Netzsicherheit nicht zu gefährden, müssen wir einige EEG-Anlagen für die Dauer der Arbeiten drosseln. Andere Einspeiser müssen ihre Anlagen jedoch – wie in unserem Schreiben angekündigt - zwingend für jeweils zwei Tage ganz abschalten“, erklärt Mirko Sadowski, technischer Leiter für den Kreis Ostholstein bei SH Netz. „Wir bedauern diese Einschränkungen, die sich aus technischen Gründen leider nicht ganz vermeiden lassen. Wir bemühen uns aber, die Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten“

Um die Abschaltungen beziehungsweise die Drosselungen der EEG-Anlagen aufgrund von Wartungen und Instandhaltungen möglichst gering zu halten, führt SH Netz die Arbeiten im Umspannwerk Petersdorf alle gebündelt innerhalb von drei Wochen durch. Die nächsten umfangreichen Wartungsarbeiten im Umspannwerk Petersdorf stehen dann erst wieder in fünf Jahren an.