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Schüler aus Schwarzenbek treffen im britischen Bath auf internationale First Lego League-Elite

02.05.2017

Schleswig-Holstein Netz unterstützt FLL-Team „We aRe oNe“ mit 1.500 Euro.

Das Schwarzenbeker Lego-Robotik-Team „We aRe oNe“ darf sich in diesem Jahr bereits zum wiederholten Male mit der internationalen Elite der First Lego League (FLL) messen. Bei den First Lego League International Open Championship im britischen Bath vom 21. bis zum 25. Juni 2017 trifft das Team aus Schwarzenbeker Gymnasiasten und Gesamtschülern auf 99 weitere FLL-Teams aus aller Welt. Die International Open Championships sind das weltweite Finale der FLL. Hier treten alle Teams gegeneinander an, die bereits ihre regionalen und nationalen FLL-Finals für sich entscheiden konnten. Dem Team „We aRe oNe“ aus Schwarzenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg ist dieser Erfolg bereits zum wiederholten Male geglückt. Letztes Jahr ging es zum Finale nach Ungarn. Unterstützt wird das Team seit rund 10 Jahren von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz). Das Unternehmen sponsort die Turnierteilnahme in Bath mit 1.500 Euro.

„Die Teilnahme am Finale kostet uns mehrere tausend Euro“, sagt Reinald Weber, Lehrer und FLL-Coach der GS Schwarzenbek. „Deshalb sind wir sehr dankbar, dass SH Netz unseren Schülern diese Reise ermöglicht.“ Auch weitere norddeutsche FLL-Teams werden durch das Unternehmen finanziell gefördert. „Auf diese Weise können wir Wissenschaft und Lehre unterstützen und junge Menschen bereits im Kindesalter für technische Berufe begeistern“, so Andrea Hansen, zuständige Projektleiterin von SH Netz. Also: Mitmachen lohnt sich!

In der FLL treten Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen neun und 16 Jahren in einem technischen Wettbewerb gegeneinander an. Dort müssen sie in den Disziplinen Robot-Game, Robot-Design, Forschungsprojekt (Präsentation) und Teamwork überzeugen. Das Team, das mit den meisten Punkten aus allen vier Disziplinen hervortritt, holt den Gesamtsieg und qualifiziert sich für die nächste Runde – bis hin zum Finale. Hier wird nur noch in englischer Sprache kommuniziert.

Die wohl spannendste Disziplin ist das Robot-Game. Auf einem etwa Billardtisch-großen Spielfeld muss ein von den Schülern programmierter Lego-Roboter innerhalb von 2:30 Minuten Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsgrade lösen. Je mehr er schafft, desto mehr Punkte gibt es. Dabei steht jedes Wettkampfjahr unter einem neuen Motto, das auch in den verschiedenen Disziplinen aufgegriffen wird. In diesem Jahr lautet das Motto „Animal Allies“ und soll unter anderem dazu anregen, von der Tierwelt zu lernen.