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SH Netz gut auf Ostsee-Sturmflut vorbereitet

05.01.2017

Nur auf Fehmarn mussten Kunden vom Netz genommen werden.

Während die Wassermassen an der Ostseeküste erhebliche Schäden anrichteten, blieben die Stromnetze der Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) unversehrt. Die zuständigen Netzcenter in den Kreisen Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön und Ostholstein hatten sich auf die Sturmflut vorbereitet. „Wir haben unsere komplette Fahrzeugflotte aufgetankt und mit Material bis unters Dach aufgerüstet“, sagt Mirko Sadowski, Leiter des für Ostholstein zuständigen Netzcenters, das alleine schon 28 Spezialisten in Bereitschaft hatte. „Die Fahrzeuge standen einsatzbereit in den Standorten oder bei den Kollegen vor der Haustür. Alle Kollegen in den Kreisen haben wir in erhöhte Rufbereitschaft versetzt.“

Die Netzcenter standen im ständigen Kontakt zu den örtlichen Einsatzkräften und der eigenen Netzleitstelle in Rendsburg, bei der in Echtzeit die Störungen aufgelaufen wären und von wo aus die Hoch- und Mittelspannungsnetze von SH Netz überwacht und gesteuert werden. Bis auf Fehmarn blieb die Lage für die Stromversorgung ruhig. „Auf Fehmarn haben wir auf Anforderung der örtlichen Einsatzleitung, aufgrund der Hochwasserlage, zwei Ortsnetzstationen im Bereich Burgstaaken und Westerbergen abgeschaltet“, sagt Mirko Sadowski. „Gegen 8:30 haben wir die Station Burgstaacken wieder in Betrieb nehmen können. Nachdem das Wasser abgelaufen ist, überprüfen wir die Station Westerbergen und schalten sie wieder ins Netz. Sonst hatten wir aber auch im Kreis Ostholstein keine weiteren Störungen.“

Zur Vorbereitung auf die Sturmflut gehörte bei SH Netz auch, dass die 34 mobilen Stromaggregate von SH Netz in Bereitschaft versetzt wurden. Die Aggregate mit einer Leistung zwischen 90 und 500 Kilowatt stehen an 17 Technikstandorten von SH Netz in Schleswig-Holstein bereit: Niebüll (2 Aggregate), Föhr (1), Süderbrarup (2), Schuby (3), Friedrichstadt (2), Fockbek (2), Rendsburg (2), Meldorf (3), Dägeling (2), Plön (2), Segeberg (2), Pönitz (1), Oldenburg (2), Kaltenkirchen (1), Uetersen (2), Ahrensburg (3) und Schwarzenbek (2). Bei Bedarf können sie schnell in die betroffenen Regionen gebracht werden. Zusammen haben sie eine Leistung von 4.800 Kilowatt und können jeweils einzelne größere Liegenschaften oder auch Ortsteile von Gemeinden versorgen.