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SH Netz investiert über 160.000 Euro in das Stromnetz von Büsum und Büsumer Deichhausen

31.08.2016

Über zwei Kilometer Freileitungen werden durch witterungsunabhängige Erdkabel ersetzt.

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) setzt in Dithmarschen den Ersatz von Mittel- und Niederspannungsfreileitungen fort. Als nächstes Projekt werden ab Anfang September insgesamt 1.620 Meter Mittel- und Niederspannungsfreileitungen durch 1.400 Meter Mittel- und 700 Meter Niederspannungskabel ersetzt. Gleichzeitig wird in der Deichhausener Straße in Büsum eine neue Ortsnetzstation aufgestellt. Über 160.000 Euro lässt sich SH Netz die Absicherung der schon heute hohen Versorgungszuverlässigkeit in Dithmarschen kosten.

„Um die sehr hohe Versorgungssicherheit für unsere Kunden im Amt Büsum - Wesselburen auch zukünftig sicherzustellen, verfolgt Schleswig-Holstein Netz konsequent den Weg, Freileitungen durch Erdkabel zu ersetzen“, sagt André Linnenschmidt, technischer Leiter für Dithmarschen bei SH Netz. „Die neu verlegten Erdkabel sind weitestgehend gegen Einflüsse von Wind und Wetter geschützt, und so erhöht SH Netz die Versorgungssicherheit der Kunden in der Region. Bereits heute haben wir in Dithmarschen 95 Prozent unserer rund 4.800 Kilometer langen Nieder- und Mittelspannungsleitungen unter der Erde verlegt.“

In Büsum werden die neuen Erdkabel in den Straßen Deichhausenerstraße und Hafentörn verlegt. In Büsumer Deichhausen erfolgt die Verlegung in den Straßen Büsumerstraße, Schleusengrund und Wiesengrund.

„Bei den anstehenden Arbeiten werden die Anlieger rechtzeitig von uns über eventuelle Versorgungsunterbrechungen oder Behinderungen im Straßenverkehr informiert“, sagt Rüdiger Schroth, der für die Baumaßnahme verantwortliche Projektleiter bei SH Netz. „Wenn alles nach Plan verläuft und das Wetter mitspielt, werden wir Ende November mit den Arbeiten fertig sein.“

Die nach der Einbindung der neuen Erdkabel nicht mehr notwendigen Niederspannungsfreileitungen werden noch in diesem Jahr abgebaut. Der Abbau der Mittelspannungsfreileitungen erfolgt im nächsten Jahr.

Hintergrund Ortsnetzstation:
In einer Ortsnetzstation wird die Mittelspannung über einen Transformator auf 400 Volt Niederspannung umgewandelt. Mit dieser Spannung werden über das Niederspannungsnetz die umliegenden Gebäude versorgt. In klein kennt jeder solche Transformatoren. Denn zum Beispiel jedes Ladegerät für ein Mobiltelefon hat einen kleinen Transformator, der die Niederspannung aus der Steckdose in zum Beispiel fünf Volt für die Aufladung eines Handys umwandelt.