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Strom- und Gasnetze im Kreis Pinneberg werden ausgebaut und modernisiert

30.05.2018

SH Netz investiert in der ersten Jahreshälfte mehr als 600.000 Euro.

Die Technik-Experten von Schleswig-Holstein Netz sind und waren in der ersten Jahreshälfte in zahlreichen Städten und Gemeinden im Kreis Pinneberg im Einsatz: Wohn- und Gewerbegebiete werden neu erschlossen, Ortsnetzstationen, Strom- und Gasleitungen erneuert sowie Freileitungen verkabelt. Insgesamt investiert der Netzbetreiber mehr als 600.000 Euro in knapp zehn Bauprojekte. „Weitere sind für dieses Jahr noch in Planung“, sagt Netzcenterleiter Marcus Bumann aus Uetersen.

Drei Wohngebiete sowie ein Gewerbegebiet im Kreis Pinneberg werden von Schleswig-Holstein Netz neu erschlossen. An der Barmstedter Wohld in Bevern wurden die Arbeiten soeben abgeschlossen. Hier hat das Unternehmen 150 Meter Niederspannungskabel für das neue Wohngebiet verlegt und hierfür 6.500 Euro investiert. „Auch in Groß Offenseth-Aspern sind unsere Techniker bereits abgerückt“, berichtet Projektleiter Jochen Hell von Schleswig-Holstein Netz. Für das entstehende Wohngebiet am Tannhof stehen nun 230 Meter Stromkabel sowie 30 Meter Erdgasleitungen zur Verfügung. 11.000 Euro hat diese Erschließung gekostet.

Aktuell gearbeitet wird noch an der Verlegung der Stromkabel im Wohngebiet Bleekerstraße in Uetersen. Hier werden insgesamt 270 Meter Mittel- und Niederspannungskabel verlegt, eine Trafostation aufgestellt sowie 40.000 Euro investiert. Die Arbeiten sind voraussichtlich im Juli abgeschlossen. Das Gewerbegebiet an der Barmstedter Straße in Hemdingen wird im Juni komplett mit Strom erschlossen sein. Mit einem Investitionsvolumen von 62.000 Euro hat Schleswig-Holstein Netz knapp 1.500 Meter Stromkabel verlegt und eine Trafostation errichtet.

Zusätzlich zu diesen Erschließungsmaßnahmen gibt es einige Bauprojekte zur Instandhaltung des Netzes. Marcus Bumann: „Wir haben umfangreiche Kenntnisse über die Netzqualität und tauschen Leitungen sowie Ortsnetzstationen frühzeitig aus, sodass eine sichere Versorgung der angeschlossenen Haushalte jederzeit gewährleistet ist.“ Bereits abgeschlossen ist der Austausch eines Schaltschrankes in der Heidgrabener Straße in Uetersen, für den Schleswig-Holstein Netz 20.000 Euro investiert hat.

In vollem Gange sind die Arbeiten im Eichenweg in Uetersen. „Da die Stadt dort die Straße ausbaut, nutzen wir die Gelegenheit, unsere Strom- und Gasleitungen zu erneuern“, sagt Projektleiter Jochen Hell. In vier Bauabschnitten wird die Straße jeweils in einem Bereich gesperrt, sodass neben dem Straßenausbau auch die Auswechslung von 1.700 Metern Stromkabeln und 1.300 Metern Erdgasleitungen erfolgen kann. In dieses Bauprojekt, das noch bis Herbst läuft, investiert das Unternehmen 180.000 Euro. In Egenbüttel sind die Bauarbeiten von Schleswig-Holstein Netz fast abgeschlossen. Im Hermann-Löns-Weg haben die Technik-Experten eine neue Ortsnetzstation aufgestellt. Diese geht voraussichtlich Ende dieser Woche in Betrieb. „Beim Umschalten auf die neue Station kann es eventuell zu kurzen Versorgungsunterbrechungen kommen“, so Jochen Hell. „Betroffene Kunden werden von uns per Briefkasten-Einwurf informiert.“ Da auch Gewerbebetriebe betroffen sind, prüft das Unternehmen derzeit, ob die Arbeiten am kommenden Wochenende stattfinden können, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten. Für die neue Station hat Schleswig-Holstein Netz 35.000 Euro investiert.

Im Dannenkamp in Schenefeld steht seit diesem Frühjahr eine neue Trafostation. Diese wurde jedoch nicht als Ersatz für eine ältere Station aufgestellt, sondern zusätzlich. Schleswig-Holstein Netz hat 55.000 Euro investiert, da hier zwei stromintensive Gewerbebetriebe neu gebaut haben, die nun ebenfalls zuverlässig versorgt werden können.

Nahezu abgeschlossen ist die Verkabelung der Freileitung zwischen den Umspannwerken Quickborn/Ost und Quickborn/Mitte. Insgesamt 200.000 Euro kostet es, die bisherige Freileitung unter die Erde zu legen. „Erdkabel sind deutlich weniger anfällig gegenüber Witterungseinflüssen“, stellt Marcus Bumann heraus. Einzig die Kreuzung des Baches Gronau steht noch aus. Hier wird das innovative Horizontalbohrspülverfahren zum Einsatz kommen, mit dessen Hilfe die Erdkabel unter den Bach hindurch gelegt werden können. „Im Winter werden schließlich die Freileitungen abgebaut“, kündigt Jochen Hell an.