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Wasserstoff-Einspeisung

Feldtest zur Speicherung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien im Erdgasnetz

Der Kreis Nordfriesland ist eine Region, die viel mehr grünen Strom erzeugt als vor Ort verbraucht wird. Die HanseWerk Projektpartner erforschen daher im Rahmen eines Feldtests in Klanxbüll und Neukirchen, wie sich Wasserstoff, der aus überschüssigem Strom gewonnen wurde, im bestehenden Erdgasnetz nutzen bzw. auch speichern lässt.

Gemeinsam mit unserer Konzernschwester E.ON Meetering GmbH und dem DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfachs) konnte im Forschungsverbund in einem auf drei Jahre angelegten Leuchtturmprojekt die Einspeisung von Wasserstoff in das Erdgasnetz umfassend getestet werden. Die Einspeiseanlage wurde in der zu dem Netz mit 170 Erdgaskunden gehörenden Ortsnetzstation der Schleswig-Holstein Netz AG aufgebaut. Projektschwerpunkte: Akzeptanz der Kunden, Netzhydraulik, Funktion der diversen Erdgasverbrauchsgeräte und Abrechenbarkeit des geänderten Brennwerts. Es wurde erfolgreich Wasserstoff (WindGas) in den Stufen von 2, 4, 6, 8 und 10% eingespeist. Projektfazit. In Standard Erdgasnetzen lässt sich Wasserstoff bis 10 % dem Erdgas grundsätzlich beimischen. Damit ist das Projektziel vollständig
erfüllt.
Das Projekt ist in diesem Sommer mit dem Rückbau der Einspeiseanlagen beendet.