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Einfache Tipps schonen Umwelt und Haushaltskasse

Strom und Gas sparen

Strom und Gas werden vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs immer teurer. Der bewusste Umgang mit Energie und einfache Tipps können Ihnen helfen, den Verbrauch deutlich zu senken – und damit Geld zu sparen. 

Im Sommer schon an den Winter denken? Der Herbst steht meist schneller vor der Tür als gedacht. Da gilt es, rechtzeitig einen Termin mit dem Heizungsfachmann zu machen. Denn gut gewartete Heizungsanlagen verbrauchen weniger Energie.

Man braucht jedoch kein Experte zu sein, um den Verbrauch zu reduzieren. Wer in der Heizperiode die Raumtemperatur um ein Grad Celsius senkt, kann zwischen sechs und acht Prozent Heizkosten einsparen. Mit zeitlich programmierbaren Thermostaten ist sogar noch mehr drin. Übrigens: Die Nachtabsenkung der Heizkörper funktioniert nicht nur im eigenen Heim, auch in der Firma.

Auch für Strom gilt: Die beste Kilowattstunde ist immer noch die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Das ist auch ohne Komfortverlust oder teure Investitionen möglich. Wer seinen Stromverbrauch im Blick hat, kann wirklich sparen. Mit diesen Tipps gehen Sie mit gutem Beispiel voran – für die Umwelt und die Haushaltskasse.

Tipp 1: Kühlschranktür prüfen

Haben Sie schon mal die Dichtung Ihrer Kühlschranktür geprüft? Das sollten Sie von Zeit zu Zeit tun. Schon eine kleine Schadstelle führt dazu, dass der Kompressor häufiger anspringt, um die Innentemperatur konstant zu halten. Gerade in den heißen Sommermonaten kann das zu Verlusten führen. Legen Sie bei Dunkelheit eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank und schließen Sie die Tür. Das Licht sollte an keiner Stelle durchscheinen. Wenn doch? Wechseln Sie die Gummidichtung aus. So bleiben die Lebensmittel länger haltbar – und Ihnen eine hohe Stromrechnung erspart. Übrigens: Wer die Kühlschrank-Innentemperatur von 6 auf 7 Grad Celsius erhöht, verbraucht etwa 6 Prozent weniger Strom. Einfach mal ein Thermometer in den Kühlschrank legen.

Tipp 2: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Wer seine Ausgaben immer im Blick hat, kann viel Energie und damit bares Geld sparen – das gilt für Strom und Gas, aber auch beim Wasserverbrauch. Dabei hilft es, die Zählerstände mindestens einmal im Monat abzulesen und aufzuschreiben. Außerdem gibt es so genannte smarte Steckdosen, die den Stromverbrauch angeschlossener Geräte messen können. So werden Stromfresser und andere „Ausreißer“ wie ein tropfender Wasserhahn schnell sichtbar.  Zudem ist das ein guter Anreiz, sich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Das freut die Umwelt – und den eigenen Geldbeutel. Ganz nebenbei ist diese Maßnahme ohne weitere Kosten verbunden.

Tipp 3: Richtig Lüften und Heizkosten sparen

Mehr als zwei Drittel des Tages verbringen wir in geschlossenen Räumen. Die Frischluft-Zufuhr ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Wer richtig lüftet, kann Heizkosten sparen. Denn verbrauchte Luft nimmt keine Wärme mehr auf. Wenn Sie zuhause sind, sollten Sie mindestens drei Mal täglich Stoßlüften. Fünf bis zehn Minuten reichen vollkommen aus. Achten Sie darauf, dass Wände und Möbel nicht zu stark auskühlen. Dauerlüften ist der falsche Weg. Nachts sollten Sie die Heizung nicht ganz runterdrehen. Mit einer konstanten Raumtemperatur von 15 bis 16 Grad Celsius sparen Sie mehr Energie und Geld.

Tipp 4: Kochen mit Topf und Deckel

Gesund, lecker und energiesparend kochen – das ist eigentlich ganz einfach. Wenn der Topf kleiner als die Herdplatte ist, verbrauchen Sie unnötig viel Strom. Wenn er zu groß ist, dauert das Erhitzen länger. Achten Sie also darauf, dass beides zusammenpasst. Das gilt auch bei der Wahl des richtigen Topfdeckels. Wer einen Glasdeckel nutzt, behält den Durchblick. Und die Wärme bleibt im Topf. Übrigens: Sie sollten zum Erhitzen von Kartoffeln, Gemüse & Co. immer nur so viel Flüssigkeit verwenden, wie sie auch wirklich benötigen. Dann sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch wertvolles Wasser. 

Tipp 5: Wasserkocher verbrauchen weniger Strom

In den meisten Haushalten gibt es einen Wasserkocher. Wer das Gerät konsequent nutzt, um Wasser zu erhitzen oder zum Kochen zu bringen, schützt nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Strom und damit Geld. Da kommen Mikrowelle, Elektro- oder auch moderne Induktionsherde nicht mit. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, Ihren Wasserkocher von Zeit zu Zeit mit handelsüblichem Entkalker zu reinigen. Kalkablagerungen am Topfboden wirken wie eine Dämmung und vermindern den Wärmeübergang zum Wasser.

Tipp 6: Mehr Abstand – und Energie sparen

Mit wenigen Handgriffen können Sie viel Energie sparen. Dazu müssen Sie nur ein wenig umräumen. Denn der Abstand zwischen Heizung und Möbeln sollte mindestens 50 Zentimeter betragen, sonst können die Heizkosten um bis zu 20 Prozent höher liegen. Auch Vorhänge sollten die Heizkörper nicht verdecken. So werden die Räume schneller warm. Das hilft Heizenergie und damit unnötige Ausgaben zu reduzieren. Übrigens: Auch eine Staubschicht kann die Heizleistung mindern.

Tipp 7: Beim Duschen ist weniger mehr

Duschen statt baden spart nicht nur Energie, sondern reduziert auch den Wasserbedarf erheblich. Ein ganz praktischer Helfer ist der Sparduschkopf, mit dem sich der Energiebedarf für Warmwasser um bis zu 30 Prozent senken lässt. Wenn Sie beim Einseifen unter der Dusche oder beim Haare waschen das Wasser kurz ausstellen, können Sie noch mehr sparen. Das gilt übrigens auch beim Hände waschen oder Zähne putzen. Außerdem sollte die Temperatur des Warmwasserspeichers nicht höher eingestellt sein als unbedingt nötig. Wenn Sie in den Urlaub starten, können Sie ihre Heizung in der wärmeren Jahreszeit sogar ganz ausschalten.

Tipp 8: Zum Trocknen auf die Leine

Wäschetrockner sind praktisch, aber vergleichsweise stromintensiv. Durch die Wahl eines energieeffizienten Modells lässt sich der Energieverbrauch zumindest eindämmen. Die Technik ist dabei entscheidend: Ablufttrockner leiten die warme Luft durch einen Schlauch direkt ins Freie. Kondensationstrockner wälzen die warme Luft im Gerät um – und entfeuchten die Wäsche durch Abkühlung. Mit effizienter Wärmepumpentechnologie können Geräte dieser Art besonders gute Energieeffizienzklassen erreichen. Mehr Energie lässt sich nur sparen, wenn Sie Ihre Wäsche auf der Leine trocknen.

Tipp 9: Stand-by-Modus vermeiden – mit abschaltbaren Steckdosenleisten

Die beste Kilowattstunde ist immer noch die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Und das ist eigentlich ganz einfach – auch ohne Komfortverlust oder teure Investitionen. Denn selbst wenn sie nicht in Betrieb sind, verbrauchen viele Geräte im Alltag unnötig Strom. Aus ist eben nicht gleich Aus: Das bedenken die wenigsten, wenn Sie Fernseher, Receiver, Radio & Co. mit der Fernbedienung ausknipsen. Immer „Stand-by“ zu sein, lässt sich nur durch abschaltbare Steckdosenleisten vermeiden. Oder Sie ziehen den Netzstecker aus der Steckdose.

Tipp 10: Pflanzen für ein natürliches Raumklima

Computer, Drucker, Fax & Co. produzieren Wärme und verringern die Luftfeuchtigkeit in Büroräumen. Viele Betriebe halten mit Strom fressenden Klimaanlagen dagegen. Dabei geht es auch auf natürliche Weise. Schaffen Sie sich eine kleine, grüne Oase in Ihrem Büro. Pflanzen verdunsten Wasser über ihre Blätter – und sind damit eine gute Alternative das Raumklima energiesparend zu verbessern. Am besten wählen Sie Pflanzen mit einem hohen Wasserbedarf. Das Gießen dürfen Sie dann natürlich nicht vergessen. Und schon bekommt das „Grüne Büro“ eine ganz neue Bedeutung.

Tipp 11: Büros optimal ausstatten und sparen

Behörden und Unternehmen, die die Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten optimal ausstatten, können doppelt sparen. Weniger ist eben oft mehr. Nicht in jedem Büro muss ein eigener Drucker oder Kopierer stehen. Das reduziert die Kosten für Anschaffung und Unterhaltung – und spart am Ende des Tages auch Strom. Wenn Sie die Geräte zentral in der Abteilung aufstellen, fördern Sie durch Bewegung ganz nebenbei die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Das gilt übrigens auch für die Beleuchtung. Natürliches Tageslicht durch Fenster wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus – und verbraucht keine Energie.

Tipp 12: Mit Umluft effizienter Backen und Braten

Nicht oder nur kurz Vorheizen, Restwärme nutzen – wenn Sie das konsequent beherzigen, können Sie beim Backen und Braten im Ofen kräftig sparen. Dabei gilt: Umluft ist immer noch deutlich effizienter als Unter- und Oberhitze. Ein Ventilator verteilt die Wärme dabei gleichmäßig im Garraum. So ist es möglich den Ofen schon mit geringeren Temperaturen auf mehreren Ebenen effizient zu nutzen. Auch wenn der Anblick von Plätzchen, Braten & Co. noch so verlockend ist – die Backofentür sollten Sie möglichst geschlossen halten. Bei jedem Öffnen entweicht unnötig heiße Luft.

Tipp 13: Ganz automatisch – Licht mit Bewegung

Haben Sie auch schon einmal vergessen, das Licht auszuschalten, wenn Sie den Raum verlassen haben? Das muss nicht sein. Bewegungs- oder Präsenzschalter sind praktisch und helfen beim Energiesparen. In privaten Haushalten ebenso wie in öffentlichen Gebäuden, Schulen oder Sporthallen. Wie von Geisterhand sorgen sie dafür, dass das Licht beim Betreten des jeweiligen Bereiches eingeschaltet wird. Das erhöht im Dunkeln die Sicherheit, macht das Leben leichter – und schont nebenbei die Umwelt. Beim Verlassen des Raumes brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Das Licht erlischt automatisch.

Tipp 14: Heizen mit Strom - das kann teuer werden!

Aus Sorge vor einer Gasmangellage in der kalten Jahreszeit sind Heizlüfter, Konvektoren und Radiatoren derzeit heiß gefragt. In vielen Märkten stehen Kunden längst vor leeren Regalen. Das verwundert nicht: In der Anschaffung sind die kompakten Geräte recht günstig, gerade mit Blick auf die gestiegenen Gaspreise. Aber Vorsicht: Heizen mit Elektrogeräten sollte immer nur eine Notlösung sein. Denn die kleinen Wärmegeräte mit handelsüblichem Stecker haben einen hohen Strombedarf – und sind damit im Betrieb sehr teuer. Behalten Sie Ihren Stromzähler lieber im Blick.

Tipp 15: Elektronischer Heizungsthermostat

6 bis 8 Prozent Heizkosten können Sie sparen, wenn Sie die Raumtemperatur um ein Grad senken. Mit zeitlich programmierbaren Thermostaten ist sogar noch ein bisschen mehr drin. Die praktischen Helfer senken die Temperatur immer dann, wenn Sie nicht zuhause sind. Passen Sie die Raumtemperatur einfach Ihren persönlichen Bedürfnissen an. So ist das Bad morgens kuschelig warm, abends das Wohnzimmer. Übrigens: Es gibt auch elektronische Thermostate mit Kontaktschalter. Öffnen Sie ein Fenster, riegelt die Heizung automatisch ab.

Tipp 16: Strom statt Gas – aus dem eigenen Netz

Wer mit Gas kocht, kann bei diesem Rohstoff sparen, wenn auf strombetriebene Geräte ausgewichen wird. Für das Erhitzen von Wasser lohnt sich beispielsweise der Wasserkocher. Denn in der Stromerzeugung kommt nur zum Teil Gas zum Einsatz. Dagegen verfügen heute schon viele Privathaushalte über eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder Solarkraftwerk auf dem Balkon oder der Terrasse. Damit können Sie selbst Solarstrom erzeugen. Die Stecker-Solargeräte produzieren für den Eigenbedarf, sind aber nicht für die Netzeinspeisung gedacht.

Tipp 17: Hydraulischer Abgleich

Auch wenn Heizungsanlagen ein sehr komplexes Gebilde mit vielen Variablen sind, so lassen sie sich durch Drehen an kleinen Stellschrauben oft optimieren – und damit Energie einsparen. Eine sinnvolle Maßnahme ist der „Hydraulische Abgleich“. Wenn Ihre Heizkörper gluckern oder nicht mehr richtig warm werden, sollten Sie den Fachmann kommen lassen. Das Energieeinsparpotenzial liegt bei bis zu 10 Prozent. Wenn Sie dann noch Ihre alte Heizungspumpe gegen eine energiesparende Hocheffizienzpumpe austauschen, sparen Sie zweifach. Die nächste kalte Jahreszeit kommt schneller als Sie denken.

Tipp 18: Mit LED Energie sparen

Energiesparlampe klingt gut, sparsamer ist aber eine LED-Leuchte. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen verbraucht die „Light Emitting Diode“ etwa 80 Prozent weniger Strom. Damit ist sie aktuell das effizienteste Leuchtmittel auf dem Markt. Wenn Sie Ihre Haushaltskasse schonen möchten, sollten Sie konsequent umstellen. Auch wenn die Anschaffungskosten höher sind, macht sich die Investition schnell bezahlt. Denn eine durchschnittliche LED-Leuchte hält mindestens 15 Jahre – und damit deutlich länger als eine altbekannte „Glühbirne“. Übrigens: Nicht die Watt-Zahl entscheidet über die Helligkeit, sondern der Lichtstrom in Lumen-Angabe.

Tipp 19: Heizungsrohre gut dämmen

Etwa 80 Prozent aller Gebäude in Deutschland sind älter als 15 Jahre. Schon durch kleine Maßnahmen können Sie den Energieverbrauch nachhaltig senken. Eine kostengünstige und zudem sehr effiziente Lösung ist dabei das Isolieren von blank liegenden Heizungsrohren in ungeheizten Räumen wie Keller oder Dachboden. Die Investition rechnet sich schneller als Sie denken – erst recht, wenn Sie es selber machen. Durch geringere Wärmeverluste liegt die Ersparnis auf längere Sicht deutlich über den reinen Materialkosten.

Tipp 20: Smart Meter – digital ist besser

Wissen Sie, was eine Kilowattstunde Strom kostet? Kennen Sie Ihren Stromverbrauch? Das sollten Sie. Nur wer weiß, ob er viel oder wenig verbraucht, kann wirklich sparen. Smart Meter können Ihnen dabei helfen. Die digitalen Messgeräte zeichnen den Verbrauch von Strom, Erdgas und Fernwärme zu jeder Tages- und Nachtzeit durchgängig auf. So können Sie genau ablesen, wann Sie wie viel Energie verbraucht haben. Und Stromfresser lassen sich schnell lokalisieren. Denn jedes Gerät hinterlässt individuelle Spuren.

Tipp 21: Nicht nur das Effizienzlabel ist wichtig

Alte Elektrogeräte verbrauchen viel Strom. Bei steigenden Energiepreisen rentiert sich ein Austausch schnell. Bei der Kaufentscheidung hilft oft ein Blick auf das EU-Energielabel, das zum 1. März 2021 angepasst wurde. Zwar haben noch nicht alle Produktgruppen ein überarbeitetes Label erhalten, aber viele. Gänzlich neu ist der QR-Code auf dem Energie-Etikett. Darüber können die Verbraucher mit ihrem Smartphone zusätzliche Informationen aus der europäischen Produktdatenbank „EPREL“ abrufen. Wichtig ist beim Kauf vor allem eines: Die Geräte müssen zu Ihnen und Ihren Lebensgewohnheiten passen. Dann können Sie sparen.

Tipp 22: Smarte Lösungen für das eigene Zuhause

Smart Home bietet nicht nur Sicherheit und Komfort, sondern schont sinnvoll eingesetzt auch die Haushaltskasse. Dank modernster Technik lassen sich per App auf dem Smartphone von unterwegs der Herd in der Küche abschalten, die Fenster öffnen und schließen oder die Heizung hoch- und runterfahren. Wenn Sie über eine Photovoltaikanlage verfügen, können Sie den selbst produzierten Strom zum Waschen und Trocknen nutzen. Mit Smart Home-Lösungen lassen sich viele Geräte so programmieren, dass sie dann anspringen, wenn Sie viel Sonnenstrom erzeugen. Und das ist klimafreundlich. 

Tipp 23: Intelligente Beleuchtung im öffentlichen Raum

Straßen, Plätze oder Parks im öffentlichen Raum müssen nicht die ganze Nacht über taghell ausgeleuchtet sein. Angesichts knapper kommunaler Kassen werden individuelle Lösungen immer wichtiger. Mit einer intelligenten Beleuchtungssteuerung lassen sich Energie und Geld sparen – und die Umwelt schonen. Dämmerungsschalter mit sensiblen Sensoren sind eine Möglichkeit, Straßenlaternen zu steuern, effizienter sind astronomische Zeitschaltuhren. Sie berechnen Sonnenaufgang und -untergang entsprechend der Jahreszeit. Übrigens: Auch Werbetafeln oder Schaufenster lassen sich damit schalten.

Tipp 24: Weniger Heizenergie durch gute Dämmung

Wer sein Haus richtig dämmt, kann wertvolle Energie einsparen. Oft rechnen sich schon kleinere Maßnahmen. Das Dämmen der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke oder des Kellerfußbodens gehören dazu. Deutlich teurer ist die Investition in eine Fassadendämmung. Entscheidend ist allerdings immer der Gesamtzustand eines Gebäudes. Daher sollten Sie zunächst prüfen, ob die Dichtungen Ihrer Fenster und Türen in Ordnung sind. Wenn die warme Luft hier ungenutzt entweichen kann, muss die Heizung häufiger anspringen. Das verbraucht unnötig Energie wie Strom, Erdgas oder Fernwärme.

Tipp 25: Neue Fenster, weniger Verluste

Fenster sind nicht nur wichtige Gestaltungselemente, sie haben auch wesentlichen Einfluss auf den Energieverbrauch in unseren Gebäuden: Einerseits lassen sie wärmende Sonnenstrahlen ins Haus, andererseits entweicht gerade hier viel Wärme. Ob viel oder wenig Wärme verloren geht, liegt an der Verglasung und an der Rahmenkonstruktion. Mit neuen Fenstern lassen sich Heizkosten deutlich reduzieren. Wenn sie die reinen Energiekosten betrachten, rechnet sich die Investition zwar erst auf lange Sicht, aber der Wohnkomfort steigt sofort.